Die J.League Division 1 2005 war die dreizehnte Spielzeit der höchsten Division der japanischen J.League (eine professionelle Fußball-Liga) und die siebte unter dem Namen Division 1. An ihr nahmen achtzehn Vereine teil. Erstmals seit 1996 wurde der Wettbewerb wieder in einem echten Doppelrundenturnier ausgetragen. Die Saison begann am 5. März und endete am 3. Dezember 2005; zwischen dem 15. Mai und dem 2. Juli wurden aufgrund des FIFA Konföderationen-Pokals keine Spiele ausgetragen.https://data.j-league.or.jp/SFMS01/search?competition_years=2005&competition_frame_ids=1

Erster Titelträger der in diesem neuen Modus ausgespielten Meisterschaft wurde Gamba Osaka, welche sich über vier weitere Mannschaften, die alle noch realistische Titelchancen hatten, erst in den letzten Minuten des letzten Spieltags durchsetzen konnten. Direkte Absteiger in die Division 2 2006 waren Tokyo Verdy 1969 und Vissel Kōbe. Kashiwa Reysol spielte wie schon im Vorjahr in der Relegation gegen den Dritten der J.League Division 2 2005 und scheiterte letztlich an Gegner Ventforet Kofu – beziehungsweise an dessen Stürmer Baré, der sieben von insgesamt acht Ventforet-Treffern erzielte, darunter alle sechs seiner Mannschaft im Rückspiel.

Modus Im Vergleich zur Vorsaison gab es mehrere fundamentale Veränderungen. Zwar standen sich die Vereine nach wie vor zweimal, also je einmal zuhause und einmal auswärts, gegenüber, der Wettbewerbsmodus wurde jedoch mit der Einführung eines echten Doppelrundenturniers nach europäischem Vorbild dauerhaft verändert. Zwar gab es diese Art von Wettbewerb in der bisherigen Geschichte der J.League im Jahr 1996 schon einmal, die Durchführung erfolgte jedoch eher aus Zeitnot, da die bis dahin übliche Doppelrunde für jede Halbserie – mit anderen Worten, jedes Team spielte im Laufe eines Jahres insgesamt viermal gegen jeden Gegner – mit sechzehn Mannschaften schlicht nicht mehr durchführbar war.

Für einen Sieg gab es drei Punkte, bei einem Unentschieden erhielt jede Mannschaft einen Zähler. Die Abschlusstabelle wurde also nach den folgenden Kriterien erstellt: Anzahl der erzielten Punkte Tordifferenz Erzielte Tore Ergebnisse der Spiele untereinander Entscheidungsspiel oder Münzwurf Der Verein mit dem besten Ergebnis am Ende der Saison errang den japanischen Meistertitel und qualifizierte sich für die AFC Champions League 2006. Die beiden schlechtesten Mannschaften stiegen direkt in die J.League Division 2 2006 ab, der Drittletzte musste gegen das drittbeste Team der Division 2 in zwei Relegationsspielen um einen Platz in der Division 1 für die kommende Saison spielen. Bei Torgleichheit nach Ende dieser zwei Spiele kam die Auswärtstorregel zur Anwendung; sollte auch diese keine Entscheidung bringen, wurde eine Verlängerung, die ab sofort durch die Abschaffung der Golden-Goal-Regel komplett gespielt würde, sowie nötigenfalls ein Elfmeterschießen durchgeführt.

Teilnehmer Insgesamt nahmen zum ersten Mal nach 1998 wieder achtzehn Mannschaften an der Spielzeit teil, zwei mehr als in der letzten Saison. Aufgrund der Erweiterung des Teilnehmerfeldes gab es keinen Absteiger in die Division 2, nachdem sich Kashiwa Reysol in der Relegation gegen Avispa Fukuoka die Ligazugehörigkeit bewahren konnte.

Zu den sechzehn Teams der Vorsaison gesellte sich mit Kawasaki Frontale, den Meister der Division 2 2004 ein alter Bekannter; Frontale spielte bereits im Jahr 2000 für eine Saison erstklassig und scheiterte zwei Jahre zuvor in der Vorrunde des J.League-Relegationsturniers an Avispa Fukuoka. Komplettiert wurde das Teilnehmerfeld durch den Zweitplatzierten Ōmiya Ardija, der Stadtrivale der Urawa Red Diamonds trat zum ersten Mal in seiner Geschichte in der höchsten japanischen Spielklasse an.

Weiterhin wechselte nach 1999 erneut ein Team der J.League die Heimatstadt. Im Vergleich zu Tokyo Verdy 1969 blieb JEF United jedoch in seiner Heimatpräfektur Chiba und wechselte lediglich von Ichihara in die Hauptstadt Chiba; dies schlug sich in der Erweiterung des bisherigen Vereinsnamens zu JEF United Ichihara Chiba nieder.

Verein Stadt/Region Albirex Niigata Niigata und Seirō, Niigata Cerezo Osaka Osaka, Osaka Gamba Osaka Suita, Osaka JEF United Ichihara Chiba, Chiba Júbilo Iwata Iwata, Shizuoka Kashima Antlers Kashima, Ibaraki Kashiwa Reysol Kashiwa, Chiba Kawasaki Frontale Kawasaki, Kanagawa Nagoya Grampus Eight Nagoya, Aichi Ōita Trinita Ōita, Ōita Ōmiya Ardija Saitama, Saitama Sanfrecce Hiroshima Hiroshima, Hiroshima Shimizu S-Pulse Shizuoka, Shizuoka FC Tokyo Tokio Tokyo Verdy 1969 Tokio Urawa Red Diamonds Saitama, Saitama Vissel Kōbe Kōbe, Hyōgo Yokohama F. Marinos Yokohama, Kanagawa

Trainer VereinCheftrainerKashima Antlers Toninho CerezoUrawa Reds Guido BuchwaldOmiya Ardija Toshiya MiuraJEF United Chiba Ivica OsimKashiwa Reysol Hiroshi Hayano → Kazuhiko TakemotoFC Tokyo Hiromi HaraTokyo Verdy 1969 Osvaldo Ardiles → Nobuhiro Ishizaki → VadãoKawasaki Frontale Takashi SekizukaYokohama F. Marinos Takeshi OkadaAlbirex Niigata Yasuharu SorimachiShimizu S-Pulse Kenta HasegawaJúbilo Iwata Masakuni YamamotoNagoya Grampus Eight Nelsinho Baptista → Hitoshi NakataGamba Osaka Akira NishinoCerezo Osaka Shinji KobayashiVissel Kobe Hideki Matsunaga → Émerson Leão → Pavel ŘehákSanfrecce Hiroshima Takeshi OnoOita Trinita Hwangbo Kwan → Arie Schans → Péricles Chamusca

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