Andreas Sucher (* 28. Jänner 1979 in Villach) ist ein österreichischer Politiker (SPÖ) und derzeit Villacher Gemeinderatsmitglied.

Leben Sucher maturierte 1998 an der HTL Villach Fachrichtung EDV und Organisation und schloss im Jahre 2006 an der FH Villach nebenberuflich das Diplomstudium der Elektronik ab. Er arbeitete von 1999 bis 2000 im Klagenfurter LKH, wechselte danach viereinhalb Jahre zur Infineon. Nach dieser Zeit ging er zurück in die Krankenhausbranche und arbeitete dort weitere 7 Jahre im LKH Villach. Am 11. September 2015 heiratete er Tanja Weber.Villachs Stadtrat Andreas Sucher heiratet seine Tanja (meinbezirk.at) Abgerufen am 29. Juli 2016

Politik Seit 2003 ist Andreas Sucher Mitglied der SPÖ. Er engagierte sich in seiner LKH-Zeit als Betriebsrat und war auch im AK-Parlament vertreten. Danach arbeitete er als Mitarbeiter der Landesregierung für Landeshauptmann Peter Kaiser. Am 23. März 2015 wurde Sucher mit 100 % zum Klubobmann der SPÖ Villach gewählt und am 10. April gleichen Jahres wurde er bei der konstituierenden Sitzung des neu gewählten Gemeinderates als Mitglied des Villacher Stadtsenates angelobt.

Politische Projekte In der Zeit als Stadtrat (Referent für Bauangelegenheiten, Stadtentwicklung, Stadtplanung, Sport und Freizeitanlagen, Feuerwehrwesen, Liegenschaften und Wohnungen) setzte Sucher einige Akzente. Unter anderem wurde der Bau der neuen Sportanlage in Landskron, die Um- und Neugestaltung des Hans-Gasser-Platzes sowie eine Investitionsoffensive in den Bildungsbereich gestartet. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Einbindung der Bürgerinnen und Bürger gelegt. Mit den Villacher Feuerwehren startete er ein Projekt zur Integration von Flüchtlingen durch die Mitarbeit bei der Hauptfeuerwache Villach. Gemeinsam mit den Verantwortlichen der Villacher Fußballvereine initiierte und unterstützte er die Gründung einer Spielgemeinschaft, mit dem primären Ziel, die professionelle Jugendarbeit zu forcieren und eine Basis dafür zu schaffen, dass der Fußball sowohl als Breitensport als auch als Spitzensport in Villach verstärkt wird.

Neben vielen Maßnahmen zur Verbesserung und Erneuerung der städtischen Infrastruktur arbeitete Sucher auch an der Finalisierung des Stadtentwicklungskonzeptes 2025 (SteVi 2025).

Rücktritt als Stadtrat Er erlangte landesweite Bekanntheit durch seine Meinungsmache unter dem Pseudonym „dklamp“ im Forum der Kleinen Zeitung.Krisensitzung bei SPÖ Villach: Gerüchte um Sucher-Rücktritt. (meinbezirk.at) Abgerufen am 29. Juli 2016. Aufgeflogen ist das Doppelspiel, als er versehentlich einen Kommentar von „dklamp“ mit „A.Sucher“ unterschrieb.Posting-Affäre: „Sparen sie sich ihre blöden Kommentare“. In: Kleine Zeitung. Abgerufen am 29. Juli 2016.

Am Montag, den 1. August 2016 trat Sucher – nach Absprache mit Bürgermeister Günther Albel – von seinen Funktionen als Klubobmann und Stadtrat zurück.Stadtrat Sucher nach „Posting-Affäre“ zurückgetreten. In: Kleine Zeitung. Abgerufen am 1. August 2016Villacher Stadtrat tritt nach Postingaffäre zurück. In: Der Standard. Abgerufen am 1. August 2016„Posting-Affäre“: Villacher Stadtrat tritt zurück (ORF) Abgerufen am 1. August 2016 In der Gemeinderatssitzung vom 21. September 2016 nahm sein Nachfolger Harald Sobe den Platz als Stadtrat ein. (ORF) Abgerufen am 23. September 2016.Harald Sobe wurde als Stadtrat angelobt. In: Kleine Zeitung. Abgerufen am 23. September 2016.

Politische Funktionen Sucher nimmt seit seinem Rücktritt als Stadtrat das Mandat des Villacher Gemeinderats wahr. Von 2018 bis 2025 war er Landesgeschäftsführer der SPÖ Kärnten.

Ehrenamtliche Funktionen Sucher ist seit 2015 Obmann des Vereines Nordisches Schisportzentrum Süd – Villacher Alpen Arena.

Weblinks Interview mit Andreas Sucher (5min.at)

Einzelnachweise

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