Die J.League Division 1 2004 war die zwölfte Spielzeit der höchsten Division der japanischen J.League und die sechste unter dem Namen Division 1. An ihr nahmen sechzehn Vereine teil. Die reguläre Saison wurde in zwei Halbserien ausgetragen und begann am 13. März 2004. Nach dem Ende der zweiten Halbserie am 28. November 2003 spielten die Sieger der beiden Halbserien, Yokohama F. Marinos und Urawa Red Diamonds, in zwei Spielen um den japanischen Meistertitel. Diese Endspiele wurden nach der regulären Saison am 5. und 11. Dezember ausgetragen.https://data.j-league.or.jp/SFMS01/search?competition_years=2004&competition_frame_ids=1&competition_frame_ids=12 Nachdem beide Mannschaften ihr jeweiliges Heimspiel mit 1:0 gewonnen hatten und auch in der Verlängerung des Rückspiels keine Entscheidung gefallen war, musste ein Elfmeterschießen zur Bestimmung des Titelträgers herhalten, mit dem glücklicheren Ende für Titelverteidiger Yokohama.
Durch die Erweiterung des Teilnehmerfeldes auf achtzehn Mannschaften zur Saison 2005 gab es in dieser Spielzeit keinen Absteiger, nachdem sich der Letzte der Gesamttabelle, Kashiwa Reysol in zwei Relegationsspielen gegen den Dritten der J.League Division 2 2004, Avispa Fukuoka durchsetzte.
Modus Wie in der Vorsaison standen sich die Vereine zweimal, also je einmal zuhause und einmal auswärts, gegenüber, allerdings wurden beide Halbserien als getrennte Meisterschaften gewertet.
Für einen Sieg gab es drei Punkte, bei einem Unentschieden erhielt jede Mannschaft einen Zähler. Die Tabelle einer jeden Halbserie wurde also nach den folgenden Kriterien erstellt: Anzahl der erzielten Punkte Tordifferenz Erzielte Tore Ergebnisse der Spiele untereinander Entscheidungsspiel oder Münzwurf Nach Ende einer Halbserie qualifizierte sich der Verein mit den meisten Punkten für die Endspiele um die japanische Meisterschaft. Der Sieger der Endspiele qualifizierte sich als japanischer Meister für die AFC Champions League 2005. Zur Ermittlung der beiden Absteiger wurde nach Ende der Saison nach den gleichen Kriterien wie oben angegeben eine Tabelle über die gesamte Spielzeit gebildet, die beiden schlechtesten Mannschaften mussten den Gang in die Zweitklassigkeit antreten.
Teilnehmer Insgesamt nahmen sechzehn Mannschaften an der Spielzeit teil. Nicht mehr dabei waren der Tabellenletzte der Vorsaison, Kyōto Purple Sanga sowie der Vorletzte Vegalta Sendai, die beide in die J.League Division 2 2004 absteigen mussten. Kyōto und Sendai waren zwei Jahre zuvor gemeinsam in die Division 1 aufgestiegen.
Ersetzt wurden die beiden Absteiger durch Albirex Niigata, den Meister der Division 2 2003, sowie dem Zweitplatzierten Sanfrecce Hiroshima. Albirex spielte zum ersten Mal in seiner Geschichte in der höchsten japanischen Spielklasse, Sanfrecce dagegen gelang nach dem Abstieg aus dem Oberhaus 2002 die sofortige Wiederkehr.
Verein Stadt/Region Albirex Niigata Niigata und Seirō, Niigata Cerezo Osaka Osaka, Osaka Gamba Osaka Suita, Osaka JEF United Ichihara Ichihara, Chiba Júbilo Iwata Iwata, Shizuoka Kashima Antlers Kashima, Ibaraki Kashiwa Reysol Kashiwa, Chiba Nagoya Grampus Eight Nagoya, Aichi Ōita Trinita Ōita, Ōita Sanfrecce Hiroshima Hiroshima, Hiroshima Shimizu S-Pulse Shizuoka, Shizuoka FC Tokyo Tokio Tokyo Verdy 1969 Tokio Urawa Red Diamonds Saitama, Saitama Vissel Kōbe Kōbe, Hyōgo Yokohama F. Marinos Yokohama, Kanagawa
Trainer VereinCheftrainerKashima Antlers Toninho CerezoUrawa Reds Guido BuchwaldJEF United Ichihara Ivica OsimKashiwa Reysol Tomoyoshi Ikeya → Hiroshi HayanoFC Tokyo Hiromi HaraTokyo Verdy 1969 Osvaldo ArdilesYokohama F. Marinos Takeshi OkadaAlbirex Niigata Yasuharu SorimachiShimizu S-Pulse Antoninho → Nobuhiro IshizakiJúbilo Iwata Takashi Kuwahara → Masakazu Suzuki → Masakuni YamamotoNagoya Grampus Eight Nelsinho BaptistaGamba Osaka Akira NishinoCerezo Osaka Petar Nadoveza → Fuad Muzurović → Albert Pobor → Shinji KobayashiVissel Kobe Ivan Hašek → Hiroshi KatōSanfrecce Hiroshima Takeshi OnoOita Trinita Han Berger
Spieler J.League (japanisch)