Hotel Rock’n’Roll ist eine österreichische Produktion aus dem Jahr 2016. Der unter der Regie von Michael Ostrowski und Helmut Köpping entstandene Spielfilm ist nach Nacktschnecken (2004) und Contact High (2009) der dritte Teil der Trilogie Sex, Drugs & Rock’n’Roll. Bei den ersten beiden Teilen führte der 2014 verstorbene Michael Glawogger Regie, der auch gemeinsam mit Michael Ostrowski das Drehbuch zu allen drei Teilen schrieb. Die Premierentour startete am 6. August 2016 beim FM4 Pop-up Cinema im Wiener Sigmund-Freud-Park, die offiziellen Premieren fanden am 23. August 2016 in Graz und am 24. August 2016 im Wiener Gartenbaukino statt.“Sex, Drugs and Rock’n’Roll”: Ostrowski im Interview über “Hotel Rock’n’Roll”. In: vienna.at, 3. August 2016; abgerufen am 3. August 2016.Die FM4 Pop-up Cinema Tour vom 3. bis 6. August. In: ORF. 14. Juli 2016, abgerufen am 28. Juli 2016. Der Kinostart in Österreich erfolgte am 26. August 2016.

Handlung Mao erbt von ihrem Onkel Waberl ein heruntergekommenes, verschuldetes Hotel auf dem Land. Gemeinsam mit ihren Freunden, den Hobby-Rockstars Max und Jerry, versucht sie, das Hotel wieder zu neuem Leben zu erwecken und mit „betreuten Rauschreisen“ ein All inclusive Sex, Drugs & Rock’n’Roll Experience Package anzubieten. Sie müssen sich dabei unter anderem gegen die Konkurrenz behaupten und haben mit ihrer eigenen Unfähigkeit zu kämpfen. So landet beispielsweise Schorsch nach einem Banküberfall mit seinem Fluchtauto im Teich des Hotels und Schorschis früherer Partner Harry, Besitzer des nahegelegenen Alpengasthofes Alzheimer, plant eine feindliche Übernahme. Um die mit dem Hotel geerbten Kreditschulden abzubezahlen organisieren Max (Gesang), Mao (Bass), Jerry (Gitarre) und Schorsch (Schlagzeug) ein Konzert, bei dem sie mit Futschikato den einzigen Song, den sie im Repertoire haben, in verschiedenen Fassungen präsentieren.Christina Feist: Ohrwurmkur: „Hotel Rock’n’Roll“ schließt Glawogger-Trilogie ab. In: profil.at, 14. August 2016, abgerufen am 9. August 2026.

Produktion Bei dem Film handelt es sich um das Regiedebüt des Schauspielers Michael Ostrowski.Abschluss der Trilogie: Filmfonds Wien fördert Regiedebüt von Michael Ostrowski. In: derStandard.at, 22. Jänner 2015, abgerufen am 8. August 2026. Die Dreharbeiten fanden von August bis Oktober 2015 statt, gedreht wurde in Wien und in Wartberg, Aflenz, Turnau und Frauenberg in der Steiermark. Als Drehort für das Hotel fungierte die Villa Lichtenegg in Sankt Barbara im Mürztal im Ortsteil Wartberg.Martina Pachernegg: In: Kleine Zeitung. 18. August 2016, abgerufen am 19. August 2016. In: Kleine Zeitung. 3. Juni 2016, abgerufen am 25. Juli 2016. In: Kleine Zeitung. 18. September 2015; abgerufen am 25. Juli 2016.

Unterstützt wurde der Film vom Österreichischen Filminstitut, dem Filmfonds Wien sowie Cinestyria, beteiligt war der Österreichische Rundfunk. Produziert wurde der Film von Dor Film. Für den Ton zeichnete Heinz K. Ebner verantwortlich, für das Kostümbild Martina List und für das Szenenbild Andreas Donhauser und Renate Martin. Die Musik wurde von Sven Regener und The Base-Sänger Norbert Wally beigesteuert.Hotel Rock’n’Roll. In: Filmfonds Wien. 2016, abgerufen am 9. August 2026.

Kurzauftritte haben Willi Resetarits als Onkel von Mao und Stefanie Werger als Chefin einer Escort-Agentur. Die Rolle des Onkel Waberl war ursprünglich Michael Glawogger zugedacht.

Der Film wurde 2018 im Rahmen der Edition österreichischer Film von Hoanzl und dem Standard auf DVD veröffentlicht.Der österreichische Film. Eine DVD-Reihe kratzt am Cinemascope-Format. Die STANDARD-Edition „Der österreichische Film“ ist nun imposante 310 Stück stark. In: derStandard.at, 12. Oktober 2018, abgerufen am 9. August 2026.

Soundtrack Der Soundtrack zum Film wurde am 19. August 2016 bei Hoanzl veröffentlicht. In: hoanzl.at, 2016, abgerufen am 14. August 2016. Georg Friedrich: Rock the Girl over the Night Hotelband: Futschikato (Rock Version) The Base: Born in Devil's Motel Suricates: Old Dirty Road Michael Ostrowski und Pia Hierzegger: Du bist net in mi verliebt Koenig: Stress Hotelband: Futschikato (Punk Version) Koenig: Upper Deck AREPO: L’Ultima Mattanza (Instrumentale) Radio Trip - Hashish Wolfgang Ambros: Du schwoaza Afghane Hotelband: Futschikato (Reggae Version) Skero: Künstler Hotelband: Futschikato (Zirkus Intro Instr.) The Base: I Bet it Rains Michael Ostrowski, Hilde Dalik und Georg Friedrich / AREPO: Monddialog mit Mandolinen / L’Ultima Mattanza (Instrumentale) Hotelband: Futschikato (Swing Version) Koenig: Nature's Font The Base: Did Dr.-What's-Her-Name Raise Your Dosage? Helmut Köpping und Elisabeth Holzmeister: Sparefroh betoniert Koenig: Keymaster Hotelband: I wanna be Your Dog

Auszeichnungen 2017: Österreichischer Filmpreis 2017 – Nominierungen in den Kategorien Bestes Kostümbild und Bestes Szenenbild In: Österreichischer Filmpreis, Österreichische Filmakademie, abgerufen am 14. Dezember 2016.

Kritik

Weblinks

Hotel Rock’n’Roll auf der Seite des Österreichischen Filminstituts Hotel Rock’n’Roll auf filmladen.at Hotel Rock’n’Roll auf ORF ON

Einzelnachweise

Kategorie:Österreichischer Film Kategorie:Filmkomödie Kategorie:Filmtitel 2016