Walter Breidenbach (* 1893 in Frankfurt am Main; † 1984 in Göttingen) war ein deutscher Pädagoge.

Er war nach dem Studium der Mathematik und Physik lange Jahre im Schuldienst in Berlin tätig. 1938 wechselte er in die Lehrerbildung, zunächst an der Hochschule für Lehrerbildung in Trier. Seit 1946 war er gemeinsam mit einer kleinen Gruppe von Kollegen am Aufbau der Adolf-Reichwein-Hochschule Celle beteiligt. Bis zum Ende des Wintersemesters 1958/59 hatte Breidenbach an der inzwischen nach Osnabrück umgezogenen Hochschule einen Lehrstuhl inne.

Der Bundespräsident verlieh Breidenbach im Jahr 1980 Pressemitteilung der Universität Osnabrück vom 20.02.1984 anlässlich des Todes von Walter Breidenbach das Bundesverdienstkreuz am Bande für seine großen Verdienste um die Didaktik der Mathematik und um die Entwicklung der Pädagogischen Hochschulen.

Veröffentlichungen Die Dreiteilung des Winkels, Teubner, Leipzig und Berlin 1933 Rechnen in der Volksschule, Wolfenbütteler Verlagsanstalt, Hannover 1947 Raumlehre in der Volksschule, Wissenschaftliche Verlagsanstalt, Hannover 1949 Das Delische Problem (Die Verdoppelung des Würfels), Teubner, Leipzig 1952, zweite völlig neu bearb. Aufl. Fallstudien und Analysen zum Mathematikunterricht, Schroedel 1978

Literatur Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender, 1976 – 12. Ausgabe (Herausgeber: Werner Schuder)

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Einzelnachweise

Kategorie:Hochschullehrer (Adolf-Reichwein-Hochschule Osnabrück) Kategorie:Hochschullehrer (Adolf-Reichwein-Hochschule Celle) Kategorie:Fachdidaktiker (Mathematik) Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1893 Kategorie:Gestorben 1984 Kategorie:Mann