mini|Donna Cohn-Brandt (1981) Donna Rebecca Cohn-Brandt, auch Donny Cohn (* 1. Februar 1951 in Columbus, Georgia, USA; † 30. August 2014 in Berlin), war eine US-amerikanisch-deutsche Schauspielerin. Sie wurde vor allem bekannt durch Theater, Musical und Film.

Leben Donna Cohn-Brandt wuchs als eines von drei Kindern in ihrer Geburtsstadt Columbus in Georgia auf. Ihr Vater war Auktionator (Cohn Auktions Co) und Immobilienhändler, ihr Cousin war der Hollywoodregisseur Ron Satlof. Nach Abschluss der High School in Columbus studierte sie am Boston Conservatory Musik, Tanz und Schauspiel. Nach erfolgreichem Abschluss erhielt sie am Broadway in New York Engagements in Musical-Rollen. Ende der 1970er Jahre wurde sie über ein Casting an das Theater des Westens für das Musical Cabaret verpflichtet. Nach diesem Engagement blieb sie in Berlin. Ende der siebziger Jahre lernte sie den Schauspieler und Synchronsprecher Volker Brandt kennen, den sie 1980 heiratete. Aus dieser Ehe gingen zwei Kinder hervor, Lina (* 1982) und Hannah (* 1989). Das Paar lebte zuletzt getrennt.

Wirken 1979 hatte sie ihr erstes Engagement in Berlin im Musical Cabaret im Theater des Westens. Dort folgten weitere Produktionen wie Showboat, Kiss me Kate und Der kleine Prinz. In Sydne Romes Studio "Let's move" probte Cohn-Brandt unter anderem mit Choreograph Milton Irons vielfach ihre Performances. Anschließend folgten Engagements im Schillertheater, im Renaissance-Theater und bei der Freien Volksbühne. 1979 war sie erneut im Theater des Westens in einer Inszenierung von Karl Vibach zu sehen, Wie einst im Mai, mit Immo Kronberg und Volker Brandt, 1981 im Schillertheater in Jeder stirbt für sich allein von Hans Fallada (Regie: Peter Zadek und Jérôme Savary).

Nach Heirat mit dem deutschen Film- und Synchronstar Volker Brandt drehte Cohn-Brandt in Serien wie Tatort, Schwarzwaldklinik, Die Straßen von Berlin und der Hollywoodserie Berlin Break. Des Weiteren spielte sie in Filmen wie Die Pinups und ein heißer Typ von Joel Silberg und Lonely Nights von Thure Riefenstein.

Als Synchron- und Voice-Over-Sprecherin wurde Cohn-Brandt von der Agentur Stimmgerecht vertreten und lieh ihre Stimme Dokumentationen und Werbefilmen. So sprach sie Werbung für Jil Sander und Windrose Air.

Neben ihrer schauspielerischen Tätigkeit war sie über Jahre gesellschaftlich in der Ronald-McDonald-Stiftung und im American Woman’s Club of Berlin aktiv.

Theaterengagements 1979: Cabaret, Theater des Westens, Berlin 1979: Show Boat von Oscar Hammerstein, Theater des Westens, Berlin 1979: Wie einst im Mai, Theater des Westens, Berlin 1980: Kiss me Kate von Cole Porter, Theater des Westens, Berlin 1981: Jeder stirbt für sich allein, Schillertheater, Berlin 1984: Ghetto von Joshua Sobol, Regie: Peter Zadek, Theater der Freien Volksbühne, Berlin 1985: Der kleine Prinz von Michael Horwath, Theater des Westens 1985: Nur Keine Panik, Theater der Freien Volksbühne, Berlin 1987: Der Entertainer von John Osborne, Regie: Gerhard Klingenberg, Renaissance-Theater, Berlin 1988: Das große Welttheater von Pedro Calderón de la Barca, Regie: Augusto Fernandes, Schillertheater, Berlin 1989: Das war Johann Strauss, Tribüne Berlin

Filmografie 1981: Die Pinups und ein heisser Typ, Regie: Joel Silberg 1981: Tatort: Beweisaufnahme (Fernsehserie) 1985: Annas Geburtstag oder der digitale Wahnsinn (TV-Kurzfilm) 1987: Die Schwarzwaldklinik (Fernsehserie, Folgen 3x24, 3x27) 1988: Killing Blue 1993: Berlin Break (Fernsehserie, Folge 8) 1994: Lonely Nights (Kurzfilm) 1995: Die Straßen von Berlin (Fernserie, Folge 1x1)

Diskografie 1980: mit der Band Eric’s Movement Hardrock Softrock, Polydor

Weblinks

Website Donna Cohn-Brandt

Profil von Donna Cohn-Brandt bei der Agentur Sprecherdatei

Einzelnachweise

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