mini|250px|Das LesArt-Haus in der Weinmeisterstraße 5 LesArt, das Berliner Zentrum für Kinder- und Jugendliteratur, ist eine öffentliche Institution der Kulturförderung des Landes Berlin.

Das Literaturhaus für Kinder und Jugendliche befindet sich in der Weinmeisterstraße 5 in Berlin-Mitte und gehört zu den fünf öffentlich geförderten Literaturhäusern Berlins.Literaturhäuser Berlins

Hintergrund Trägerverein von LesArt ist die am 23. Mai 1990 gegründete Gemeinschaft zur Förderung von Kinder- und Jugendliteratur (e.V.). Ziel des Vereins ist es, „...Lesen als eine Voraussetzung für eine kulturvolle Entwicklung jedes Menschen zu fördern“ (Satzung). Mitglieder des Vereins sind Literaten und Literaturvermittler (Autoren, Illustratoren, Lektoren, Bibliothekare, Lehrer, Wissenschaftler und Studenten).Der Verein auf www.lesen-in-deutschland.deSatzung des Vereins

Konzept LesArt entwickelt seit dem 2. April 1993 (Hans-Christian-Andersen-Tag) unter Einbeziehung aller Künste und Medien kreative Modelle zur literarisch-ästhetischen Bildung. Diese gehen von kindlichen bzw. jugendlichen Lebens-, Lese- und Bilderfahrungen aus.

Im Mittelpunkt der interaktiven Veranstaltungen stehen aktuelle und klassische kinderliterarische Werke: vom Bilderbuch bis zum Jugendroman, vom Lyrikband bis zur Graphic Novel, von Märchen, Mythen, Fabeln aus aller Welt bis hin zu Adaptionen in andere Künste, z. B. Film, Musik, Theater, Fotografie …

Kinder, Jugendliche und Erwachsene setzen sich bei LesArt intensiv und kreativ mit Geschichten auseinander. Bei der Buchauswahl orientiert sich LesArt an den nominierten und preisgekrönten Büchern des Deutschen Jugendliteraturpreises, den Empfehlungen des Roten Elefanten, der Besten 7 und weiterer Fachmedien.

LesArt fungiert als Koordinator und Kooperationspartner kinder- und jugendliterarischer Aktivitäten in Berlin, Deutschland und über dessen Grenzen hinaus. In diesem Sinne initiiert und multipliziert das Literaturhaus Veranstaltungsmodelle für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Berlin außerhalb des Hauses, bundesweit und in anderen Ländern.Konzept des HausesLesArt-Veranstaltungsreihen

Ausstellungen (Auswahl) Regelmäßig sind in den Galerieräumen des Hauses Ausstellungen mit Illustrationen von Kinder- und Jugendbuchillustratoren zu sehen: 1995: Flügel hat mein Schaukelpferd – Österreichische Illustrationen und Kinderbücher, gemeinsam mit dem Internationalen Institut für Jugendliteratur und Leseforschung in Wien 1998: s’il vous plait ... dessine-moi la nuit! Bitte zeichne mir die Nacht! – Acht Bilder und vierhundert Bücher deuten die Welt auf Französisch, gemeinsam mit dem bureau du livre de jeunesse, dem Institut français und der Botschaft der Republik Frankreich 1999: Von A wie Avonturen bis Z wie Zärtlichkeit – Bilder-, Kinder- und Jugendbücher aus Flandern und den Niederlanden, mit exlibris flandria, dem Nederlands Literair Productie- en Vertalingenfonds, dem Kinderbuchmuseum Den Haag und der Botschaft des Königreiches der NiederlandeArtikel in der Berliner Zeitung vom 13. März 1999 2000: In die Welt hinaus – Bilder und Bücher von Eric Carle, gemeinsam mit dem Gerstenberg Verlag 2001: Sechse kommen durch die Welt – Wurzeln, Wanderungen, Widersprüche in Original- illustrationen von Eric Carle, Leo Lionni, Peter Sís, Grégoire Solotareff, Tomi Ungerer und Ed Young, gemeinsam mit dem Bilderbuchmuseum in Troisdorf vom 14. Juni 2005 2002: Elizabeth Shaw [1920 - 1992] – Stadt-Land-Ansichten (2002) 2003: Eins zwei drei Tier, trauriger Tiger, Echs kurz nach Sechs und andere skurrile Geschöpfe – Illustrationen, Plakate, Figuren, Bilderrätsel von Nadia Budde 2005: ABC tut nicht W – Illustrationen und Werke rund um das Alphabet zu Texten von Bertolt Brecht und Edward Lear, Originale von Franz Zauleck und Studierenden der HTWBerlin: LesArt zeigt eine Ausstellung mit Illustrationen von Franz Zauleck und seinen Studenten vom 14. Juni 2005 2005: Zwölf mit der Post – Scherenschnitte zu Märchen von Hans Christian Andersen, gemeinsam mit den Nordischen Botschaften, Berliner Jugendbibliotheken und Schulen aus zwölf Bezirken anlässlich des Internationalen Kinderbuchtages am 2. April 2006: Freistoß für Franz – Originalillustrationen und Texte von A bis Z, vorgelegt und zugespielt von Karsten Teich, angenommen und platziert von LesArtArtikel auf www.lesen-in-deutschland.de vom 22. Juni 2006 2007: In Giraffe steckt der Affe, doch im Turm nicht der Wurm – Originale und Illustrationen von Isabel Pin nebst Gedichten zu allerlei GetierKultur-Tipp für die Buchhändlertage: Bilder der Künstlerin Isabel Pin sind ab heute bei LesArt in Berlin zu sehen vom 1. Juni 2007 2008: Chen Jianghong – Illustration und Malerei, gemeinsam mit dem Bilderbuchmuseum Troisdorf, dem Museum Haus Löwenberg in Gengenbach, dem Museum im Schloss Pyrmont und dem Moritz VerlagBilder des Künstlers Chen Jianghong sind ab heute bei LesArt in Berlin zu sehen vom 23. September 2008 2009: Poesie für Kinder – Illustrationen zu Weltliteratur von Aljoscha Blau, Jenny Brosinski, Klaus Ensikat, Tobias Krejtschi, Isabel Pin und Sabine Wilharm, gemeinsam mit dem Kindermann Verlag (2009)Originalillustrationen aus dem Kindermann Verlag bei LesArt Berlin vom 8. Juni 2009 2011: Schnipsel Skizzen Bücher – Originale Bilderwelten von Julia FrieseAnkündigung der Ausstellung beim Berliner Projektfond Kulturelle Bildung 2012: Die Weite hinter den Worten – Buchillustrationen im Original von Aljoscha Blau 2012/13: ... so leben sie noch heute. Zehn Märchen der Brüder Grimm in Illustrationen aus 200 Jahren – 100 Buchillustrationen zum 200. Geburtstag von Grimms Märchen 2014: Ich bin klein, aber wichtig – Die Kinderrepublik des Janusz Korczak, dargestellt in historischen Fotos und aktuellen Illustrationen von Iwona Chmielewska und Gabriela Cichowska, gemeinsam mit der Internationalen Jugendbibliothek in München 2015: Über Tisch und Bänke – Die einzigartige Bilderwelt der Ilon Wikland, in Zusammenarbeit mit Ilons Wunderland in Haapsalu und der Estnischen Botschaft BerlinBerlin: Erste Werkschau von Ilon Wikland in Deutschland eröffnet vom 14. Februar 2015Artikel in der Berliner Zeitung vom 16. Februar 2015 2016: Kein wildes Tier – Geschöpfe und Geschichten des Herrn Meschenmoser vom 13. Februar 2016Artikel auf www.berliner-lokalnachrichten.deArtikel auf www.buchpaula.de 2017: It's always tea-time – Eine Ausstellung mit Originalen von 72 Künstlern aus 16 Ländern zu Alice im WunderlandBerlin: Eröffnung der LesArt-Ausstellung „It’s Always Tea Time“ vom 5. März 2017Artikel auf www.berliner-lokalnachrichten.de, kuratiert vom Estnischen Kinderliteraturzentrum 2019: Die unendliche Geschichte – Originale von Sebastian Meschenmoser zum Klassiker von Michael EndeBerlin: Eröffnung der LesArt-Ausstellung „Die unendliche Geschichte“ vom 8. September 2019rbb Ausstellungskritik 2020: AUSERLESENES – Eine LesArt-Ausstellung mit Erzählbildern von 17 Bilderbuchkünstler*innen – mit Originalen von Martin Baltscheit, Aljoscha Blau, Nadia Budde, Antje Damm, Julia Friese, Jacky Gleich, Stefanie Harjes, Susanne Janssen, Vitali Konstantinov, Tobias Krejtschi, Sebastian Meschenmoser, Anja Mikolajetz, Julia Neuhaus, Iris Anemone Paul, Isabel Pin, Karsten Teich und Sabine Wilharm.Berlin: Eröffnung der LesArt-Ausstellung „AUSERLESENES“ vom 31. August 2020 2021: Von Marrakesch bis Bagdad – Illustrationen aus der arabischen WeltBerlin: LesArt-Ausstellung vom 31. März 2021, gemeinsam mit der Internationalen Jugendbibliothek in München 2022: Von Anna Humpelhexe bis Zacharias Zappelbein – Wagemut und Wandel in Originalillustrationen zu Texten von Franz Fühmann, in der Ausstellung vertretene Künstler waren Eberhard Binder, Ingeborg Friebel, Annegert Fuchshuber, Jacky Gleich, Angela Hampel, Egbert Herfurth, Susanne Janssen, Werner Klemke, Nuria Quevedo, Dieter Wiesmüller und Gertrud ZuckerBerlin: LesArt-Ausstellung vom 4. Mai 2022 2023: 30 Jahre LesArt – AUSERLESENES. Jubiläumsausstellung zum 30. Geburtstag des Berliner Zentrums für Kinder- und Jugendliteratur. In der Ausstellung sind zusätzlich zu den 2020 bereits mit je einem Original vertretenen Künstlern folgende hinzugekommen: Kristina Andres, Iwona Chmielewska, Sonja Danowski, Klaus Ensikat, Egbert Herfurth, Ulrike Möltgen, Jörg Mühle, Eva Muggenthaler, Agrafka, Peter Sís, Shaun Tan, Thé Tjong-Khing und Mehrdad Zaeri vom 3. April 2023 2024: „Krachen und Heulen und berstende Nacht …“ Originale und Drucke von Tobias Krejtschi Juli 2024 2025/26: „… ich glaube, die Blumen warten schon.“ Vom Wachsen und Werden im Werk von Sonja Danowski vom 17. November 2025

Weitere Projekte und Kooperationen Regelmäßig arbeitet LesArt mit Berliner Kultureinrichtungen zusammen: In Kooperation mit dem Kinder- und Jugendprogramm des Internationalen Literaturfestivals Berlin (ilb) sind seit 2003 im Zeitraum des Festivals Autoren des ilb zu Gast bei LesArt. Im Literaturhaus Berlin finden die Erlesenen Sonntage statt. LesArt beteiligt sich am Poesiefestival Berlin, veranstaltet von der Literaturwerkstatt Berlin.ausgewählte Beispielveranstaltung auf der Website der Literaturwerkstattausgewählte Beispielveranstaltung auf der Website der Literaturwerkstatt 2001 veranstalteten die Berliner Literaturhäuser gemeinsam das Festival ortsversetzt.Artikel im Tagesspiegel vom 19. Oktober 2001 Mit dem Jugendtheater des Deutschen Theaters – Junges DT – gibt es verschiedene Kooperationen.Sommerprojekt 2016 auf der Seite des DT Seit vielen Jahren wird LesArt u. a. vom Goethe-Institut beauftragt, in verschiedenen Ländern weltweit Workshops für Lehrer, Erzieher und Bibliotheksmitarbeiter zu geben, so z.Bsp. in KiewGoethe-Institut Kiew, in WarschauGoethe-Institut Warschau, GranollersDokumentation eines Workshops in Granollers und WienLeseakademie Wien 2014. Seit 1997 laden LesArt und die Berliner Öffentlichen Bibliotheken in der letzten Sommerferienwoche Hort- und Kitagruppen im Rahmen von Lesen im Park zu Lesungen, literarischen Spielen und bildkünstlerischen Workshops in Parkanlagen und auf Spielplätze ein.Pressemitteilung der Stadtbibliothek Spandau von 2014Veranstaltungsreportage auf www.lesen-in-deutschland.de Seit vielen Jahren arbeitet LesArt mit dem Evangelischen Johannesstift Berlin und der Kampagne Kinder beflügeln zusammen. Das Johannesstift ist an Lesen im Park beteiligt und LesArt-Mitarbeiter gestalten auf dem Stiftsgelände zehn Lesenächte pro Jahr. 2018 kam es unter dem Motto "Was bewegt die Welt? – 25 Jahre LesArt" zu über 50 Kooperationsveranstaltungen mit 25 Partnern des Berliner Stadtlebens. Ziel war es, Kinder- und Jugendliteratur an Orte zu bringen, die in ausgewählten Büchern eine Rolle spielen bzw. thematisch passen. Veranstaltungsorte waren u. a.Karte mit allen Veranstaltungsorten das Berliner Medizinhistorisches Museum zu den Fällen des Sherlock Holmes von Arthur Conan Doyle die BSR zum Buch Momo von Michael Ende die BVG zum Sachbuch Entdecke deine Stadt von A. Leitzgen und L. Rienermann die Degewo zum Buch Rico, Oskar und die Tieferschatten von Andreas Steinhöfel die Draussenwerber zum Buch Kai aus der Kiste von Wolf Durian das Jüdische Museum Berlin zum Buch Blumkas Tagebuch von Iwona Chmielewska das Käthe-Kollwitz-Museum Berlin zum Buch Akim rennt von Claude K. Dubois das Museum für Kommunikation Berlin zum Buch Unheimliche Begegnungen auf Quittenquart von Nadia Budde die Reederei Riedel zu Kinderbüchern von Joachim Ringelnatz

Publikationen