mini|Lage der Gemeinde Vrani im Kreis Caraș-Severin mini|Vrani auf der Josephinischen Landaufnahme Vrani (, ) ist eine Gemeinde im Kreis Caraș-Severin, in der Region Banat, im Südwesten Rumäniens. Zu der Gemeinde Vrani gehören auch die Dörfer Ciortea und Iertof.

Geografische Lage Vrani liegt im äußersten Südwesten des Kreises Caraș-Severin, an der Grenze zu Serbien. Die Ortschaft befindet sich an der Kreisstraße DJ 573A Greoni-Iam, in 20 km Entfernung von Oravița.

Nachbarorte

Geschichte Eine erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1402, als Mihai de Vrani Gouverneur der Festung Sebesch war.

Im Laufe der Jahrhunderte traten verschiedene Ortsbezeichnungen in Erscheinung: 1476 Waran, 1402 Wran, 1464 Wrani, 1699 Vranya, 1808 Vrany, 1851 Vrány, 1888 Vrány, 1910 Alsóvarány, 1920 Vraniu., Siebenbürgische Ortsnamen.

Der Historiker Frigyes Pesty schildert in seiner „Geschichte des Severiner Banats“, dass der Ort in der „Nota Marsigliana“ unter der Bezeichnung Franyova eingetragen war, in den Jahren 1690–1700 Vranya und 1723 Vranyova bezeichnet wurde.primaria-vrani.ro, Vrani.

Auf der Josephinischen Landaufnahme von 1717 ist Wrann eingetragen. Nach dem Frieden von Passarowitz (1718) war die Ortschaft Teil der Habsburger Krondomäne Temescher Banat.

Der Vertrag von Trianon am 4. Juni 1920 hatte die Dreiteilung des Banats zur Folge, wodurch Vrani an das Königreich Rumänien fiel.

Bevölkerungsentwicklung VolkszählungVarga E. Árpád: Volkszählungen 1880–2002 bei kia.hu, letzte Aktualisierung am 2. November 2008 (PDF; 838 kB; ungarisch). Ethnie Jahr Bevölkerung Rumänen Ungarn Deutsche Andere 1880 1618 1578 27 6 7 1910 1547 1499 8 12 28 1930 1310 1256 - 10 44 1977 641 531 - - 110 2002 443 295 2 1 145 2011 1070 840 3 2 225 (169 Roma) 2021 1007 859 2 2 144 (91 Roma)

Weblinks

Vrani bei ghidulprimariilor.ro

Einzelnachweise

Kategorie:Ort im Banat (Rumänien) Kategorie:Ersterwähnung 1402