Burie ist eine westfranzösische Gemeinde mit Einwohnern (Stand: ) im Département Charente-Maritime in der Region Nouvelle-Aquitaine. Sie gehört zum Arrondissement Saintes und ist Mitglied im Gemeindeverband Saintes - Grandes Rives - L’Agglo. Die Einwohner werden Buriauds und Buriaudes genannt.

Geografie

Burie liegt in der ehemaligen Provinz Saintonge am östlichen Rand des Départements an der Grenze zum benachbarten Département Charente, etwa 17 Kilometer ostnordöstlich von Saintes. Burie befindet sich im Einzugsgebiet der Charente. Das zeitweise trockenfallende Flüsschen Baronneau, ein Nebenfluss der Antenne, bildet abschnittsweise die natürliche Grenze zur nördlichen Nachbargemeinde Villars-les-Bois. Über drei Viertel der Fläche der Gemeinde werden landwirtschaftlich genutzt, etwa 13 % sind bewaldet.

Umgeben wird Burie von den Nachbargemeinden Villars-les-Bois im Norden, Migron im Nordosten, Val-de-Cognac im Osten und Süden sowie Saint-Bris-des-Bois im Westen.

Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2013 2020Einwohner 1188 1263 1165 1111 1209 1265 1260 1266 1324 Quellen: Cassini und INSEE

Sehenswürdigkeiten Romanische Kirche Saint-Léger aus dem 12. Jahrhundert, seit 1925 als Monument historique eingeschrieben Schloss Burie aus dem 16. Jahrhundert, Nord- und Südfassade sowie das Tor zum Garten sind seit 1925 als Monument historique eingeschrieben Waschhaus

mini|hochkant|Pineau des Charentes rouge und blanc Wirtschaft Der Weinbau bestimmt die Wirtschaft der Gemeinde.

Burie liegt in den Zonen AOC der Buttersorten Beurre Charentes-Poitou, Beurre des Charentes und Beurre des Deux Sèvres des Cognacs oder Eau-de-vie de Cognac oder Eau-de-vie des Charentes, des Cognacs Borderies und des Pineau des Charentes mit den Appellationen blanc, rosé und rouge.

Verkehr Die Departementsstraße 731, die ehemalige Route nationale 731, durchquert die Gemeinde von Nordwest nach Südost und verbindet sie mit Saint-Hilaire-de-Villefranche über Villars-les-Bois im Nordwesten und mit Cognac über Val-de-Cognac im Südosten.

Literatur Le Patrimoine des Communes de la Charente-Maritime. Flohic Editions, Band 1, Paris 2002, ISBN 2-84234-129-5, S. 167–169.

Weblinks

Notice Communale - EHESS

Einzelnachweise

Kategorie:Ort in Nouvelle-Aquitaine Kategorie:Ersterwähnung 950

Kategorie:Weinbauort in Frankreich Kategorie:Gemeindegründung 1793