Beat Beat Heart ist eine preisgekrönte, deutsche Filmkomödie aus dem Jahre 2016. Als Abschlussfilm an der internationalen Filmschule Köln entstanden, feierte der Film seine Premiere auf dem 34. Filmfest München 2016 und wurde dort mit einem Spezialpreis der Jury des Förderpreis Neues Deutsches Kino ausgezeichnet. Beat Beat Heart zählt auf Grund seiner improvisatorischen Machart zum German Mumblecore. Zuschauer beschreiben ihn ebenfalls als Feel-Good-Movie über Liebeskummer.

Handlung Eine verspielte Romantikerin wartet seit Monaten auf die Rückkehr ihrer großen Liebe – als plötzlich ihre frisch getrennte Mutter midlife-kriselnd bei ihr einzieht und sie im Zuge ihrer Selbstfindung mit neumodischen Liebeskonzepten und Lebensweisheiten konfrontiert.

Kerstin glaubt mit vollem Herzen an die große Liebe und wartet seit Monaten auf die Rückkehr ihres Exfreundes Thomas. Sie hat es sich in zuckerschönen Erinnerungen bequem gemacht, als plötzlich ihre Mutter Charlotte vor der Tür steht und in ihrer WG einziehen will. Denn Mama hat sich mit Mitte 50 aus Versehen von ihrem Partner getrennt und weiß jetzt nicht, wohin. Dass die beiden Frauen nicht unterschiedlicher mit ihrer Sehnsucht umgehen könnten, wird spätestens dann klar, als Charlotte sich kurzerhand durch Kerstins Mitbewohnerin dazu inspirieren lässt, neue Männer über eine App kennenzulernen und direkt mit nach Hause zu bringen. Kerstins wohlige Tagträume werden nun immer häufiger von der Realität unterbrochen, in der die wahre Liebe zu einem hoffnungslosen Zufallsprodukt geworden ist.

Produktion Beat Beat Heart ist eine Produktion der ifs internationale filmschule Köln. Es ist der erste abendfüllende Spielfilm, der jemals an der ifs als Abschlussfilm entstanden ist. Beat Beat Heart ist ebenfalls das Spielfilmdebüt von Luise Brinkmann (Drehbuch & Regie & Produzentin), Mathis Hanspach (Director of Photography) und Maren Unterburger (Filmschnitt & Tongestaltung).Kaspar Heinrich: Liebe im Film : Fast so kompliziert wie in echt In: Zeit Online, 26. April 2017. Der Film wurde ohne Förderung und ohne Sender realisiert. Mit einem Budget von insgesamt knapp 22.000 Euro wurde der Film an 19 Drehtagen im August 2015 in der Uckermark gedreht und bis Februar 2016 geschnitten. Eine 30-seitige Outline diente als Grundlage für die Inszenierung und Improvisation. Alle Drehorte waren vom Hauptmotiv und von der Hauptunterkunft aus zu Fuß erreichbar.

Der gesamte Produktionszeitraum, von der Idee bis zur Weltpremiere in München, betrug etwa eineinhalb Jahre. Olivia Charamsa, Luise Brinkmann, Mathis Hanspach und Maren Unterburger sind gemeinsam Koproduzenten von Beat Beat Heart.

Kritik

Premiere Beat Beat Heart feierte seine Premiere auf dem 34. Filmfest München 2016.

Auszeichnungen 2016: Gewinnerin des Förderpreis Neues Deutsches Kino – Spezialpreis für Ensemblegeist und Energie für Beat Beat Heart auf dem 34. Filmfest München 2016 2016: Nominierung für Beat Beat Heart für den Förderpreis Neues Deutsches Kino in den Kategorien Regie, Drehbuch, Produktion und Schauspiel auf dem 34. Filmfest München 2016 2016: Nominierung für Beat Beat Heart für den FIPRESCI-Preis auf dem 34. Filmfest München 2016 2016: Nominierung für Beat Beat Heart für den deutsch-französischen Jugendpreis KINEMA auf dem 30. Braunschweig International Film Festival 2016 2017: Günter-Rohrbach-Filmpreis – Darstellerpreis für Lana Cooper„Western“ gewinnt Günter Rohrbach-Filmpreis. Artikel vom 3. November 2017, abgerufen am 4. November 2017.. Artikel vom 3. November 2017, abgerufen am 4. November 2017.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Filmtitel 2016 Kategorie:Deutscher Film