Der Name Achrain bezeichnet in Alberschwende eine Rotte (), die beidseitig der Achrainstraße (L 49) angeordnet ist.
Namensherkunft Achrain ist ein in Vorarlberg mehrfach verwendeter Begriff für Örtlichkeiten, neben Alberschwende, Schwarzach und Dornbirn z. B. auch in Kennelbach, Krumbach, Langen und in Wolfurt.
Die genaue Herkunft des Namens „Achrain“ in der Gemeinde Alberschwende ist nicht gesichert. Der Name bezieht sich vermutlich auf die Schwarzach („Ach“) und den „Rain“ im Sinne einer Geländekante (zur Schwarzach).Gemeinde Alberschwende, „Alberschwende“, Heimat zwischen Rheintal und Bregenzerwald, Alberschwende 1996, S. 379. Im „Provinzial-Handbuch von Tirol und Vorarlberg für das Jahr 1847“.Provinzial-Handbuch von Tirol und Vorarlberg: für das Jahr 1847, Google Books, S. 416. und im „Schematismus für Tirol und Vorarlberg“Aus dem Jahr 1839, S. 155. wird Achrain als eigener Weiler und Teil von Alberschwende angeführt.Schematismus für Tirol und Vorarlberg, Google Books, S. 155.
Topographie, Geografie, Lage und Verkehr Unter dem geographischen Begriff Achrain wird der von Südwesten nach Nordosten ausgerichtete und zur Schwarzach abfallende, weitgehend parallel verlaufende, Hang von der Parzelle Ruschen in Dornbirn bis Alberschwende auf einer Länge von etwa 5 km Luftlinie verstanden. Das Gebiet gehört zu den Lorenabergen des Bregenzerwaldgebirges.
Der Weiler Achrain in der Gemeinde Alberschwende ist dabei ein kleiner Teil davon und von Alberschwende wie Dornbirn über die Achrainstraße (L 49) mit Kraftfahrzeugen gut erreichbar. Die besiedelten Teile der Anhöhe liegen etwa zwischen und Südwestlich an der Achrainstraße zur Gemeindegrenze nach Dornbirn befinden sich die Rotten Henseln / Stauder und nordöstlich, Richtung Dorfzentrum Alberschwende, der Weiler Schwarzen. Verkehrsgeschichtlich bedeutsam ist der Weiler Achrain in Verbindung mit der wichtigen Handels- und Verkehrsverbindung in den Bregenzerwald (siehe Achrainstraße).
An der Achrainstraße befindet sich in der Mitte des Weilers die Landbushaltestelle „Alberschwende Achrain“.
Gewässer Durch Achrain fließt der Bühelinbach (Quelle Gemeinde Schwarzenberg). Es entspringt hier der Maier Bach im sogenannten „Schollomoos“ (Hochmoor) und weiter südwestlich ein namenloser Bach. Alle drei entwässern Richtung Nordosten in die Schwarzach.
Handwerk, Gewerbe Trotz der Bedeutung des Achrains als Verbindung in den Bregenzerwald hat sich in dem hier liegenden Weiler Achrain keine bedeutsame gewerbliche Infrastruktur herausgebildet. Es dominiert hier nach wie vor die Landwirtschaft und das traditionelle Kleinhandwerk.
Im Hochmoor Schollomoos erfolgte früher ein Torfabbau.
Einzelnachweise
Kategorie:Alberschwende Kategorie:Geographie (Alpenrheintal) Kategorie:Ort im Bezirk Bregenz