Theillay ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand: ) im Département Loir-et-Cher in der Region Centre-Val de Loire; sie gehört zum Arrondissement Romorantin-Lanthenay und zum Kanton Selles-sur-Cher.

Geographie Die Gemeinde Theillay liegt an der Grenze zum Département Cher, zehn Kilometer nördlich der Innenstadt von Vierzon und etwa 37 Kilometer nordwestlich von Bourges am Fluss Rère, in den hier die Sange mündet. Umgeben wird Theillay von den Nachbargemeinden Salbris im Norden, Nançay im Nordosten und Osten, Orçay im Osten, Vierzon und Méry-sur-Cher im Süden, Châtres-sur-Cher im Westen sowie La Ferté-Imbault im Nordwesten. Im Gemeindegebiet liegt das Autobahndreieck der Autoroute A71 mit der der Autoroute A85. Theillay hat einen Bahnhalt an der Bahnstrecke Les Aubrais-Orléans–Montauban-Ville-Bourbon.

Geschichte Am 16. Juli 1918 entgleiste zwischen Theillay und Vierzon ein Reisezug der Chemin de fer de Paris à Orléans. 22 Menschen starben, 76 wurden darüber hinaus verletzt. Peter W. B. Semmens: Katastrophen auf Schienen. Eine weltweite Dokumentation. Transpress, Stuttgart 1996, ISBN 3-344-71030-3, S. 53.

Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2017 Einwohner 1332 1288 1198 1245 1354 1293 1267 1260 Quellen: Cassini und INSEE

Sehenswürdigkeiten Kirche Saint-Sulpice Schloss Rère aus dem 14. Jahrhundert Schloss La Frégeolière aus dem 17. Jahrhundert Schloss Les Ygonnières Wasserturm

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Einzelnachweise

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