Wilhelm Friedrich von Graevenitz (* 20. Juni 1789 in Frehne; † 27. August 1860 ebenda) war ein preußischer Landrat im Kreis Ostprignitz (1853–1857) der Provinz Brandenburg.Bärbel Holtz (Bearb.): Die Protokolle des Preußischen Staatsministeriums 1817–1934/38. Bd. 4/II. In: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (Hrsg.): Acta Borussica. Neue Folge. Olms-Weidmann, Hildesheim 2003, ISBN 3-487-11827-0, S. 576. (Online; PDF 1,9 MB).
mini|Gut Frehne um 1860, Sammlung Alexander Duncker Graevenitz war Gutsherr auf Frehne, Direktor der Prignitzer Ritterschaft und Vorsteher des altehrwürdigen Stifts Marienfließ.
Er entstammte der Familienlinie Frehne, war mit Wilhelmine Neuhauß (1792–1887) vermählt. Das Paar hatte fünf Söhne, mit Nachkommenschaft bis heute. Ihr ältester Sohn Hermann (1815–1890) wurde Reichsgerichtsrat, der älteste Enkel George wiederum Schriftsteller, Dr. phil und Major a. D. Der zweite Sohn Hugo (1822–1911) wurde Landrat, der dritte Sohn Georg (1823–1879) schlug eine militärische Karriere ein und erreichte den Dienstgrad Generalmajor.
Literatur Hans Friedrich von Ehrenkrook, Friedrich Wilhelm Euler: Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser. A (Uradel). 1962. Band VI, Band 29 der Gesamtreihe GHdA, Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, C. A. Starke Verlag, Limburg an der Lahn 1962, , S. 180–181.
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