Das ZCOM – Zuse-Computer-Museum (vormals: Konrad-Zuse-Computermuseum) in Hoyerswerda stellte bedeutende Werke von Konrad Zuse aus. Es wurde ab dem 1. September 2026 für den öffentlichen Besucherverkehr geschlossen.Michael Bartsch: Warum das Konrad-Zuse-Museum in Hoyerswerda schließen muss. mdr aktuell, Stand 31. August 2026, Website bei mdr aktuell (abgerufen am 9. September 2026)
Geschichte Das Museum wurde am 19. September 1995 als Konrad-Zuse-Computermuseum eingeweiht und am 23. Oktober 1995 für die Öffentlichkeit eröffnet. (konrad-zuse-computermuseum.de, abgerufen am 8. Juli 2016) Anfangs befand sich das Museum im Gebäude des LAUTECH in einem Raum mit einer Ausstellungsfläche von 32 m².
Zum 1. Januar 1997 wurde das Museum durch die Seniorenakademie Hoyerswerda e. V. (SENAK) als Trägerverein übernommen. Am 3. Februar 1999 erfolgte die Gründung des Fördervereins Konrad-Zuse-Computermuseum Hoyerswerda e. V., der fortan als Träger des Museums fungierte. Im März 2002 fusionierten der Verein „Spirit of Zuse“ e. V. und der Förderverein „Konrad-Zuse-Computermuseum Hoyerswerda“ e. V. zum gemeinsamen Namen „Spirit of Zuse“ e. V.
Im November 2004 wurde ein Archiv zur geordneten Aufbewahrung der Literatur über Rechentechnik und Elektronik sowie über diverse Programmiersprachen eingerichtet.
Am 26. November 2008 erfolgte durch Beschluss der Mitgliederversammlung des Vereins die Umbenennung in „Konrad Zuse Forum Hoyerswerda“ e. V. Die Ausstellungsfläche vergrößerte sich von ehemals 32 m² auf ca. 350 m² im Jahr 2016. Am neuen Standort in der D.-Bonhoeffer-Straße 1–3 konnte eine neue Dauerausstellung auf 1000 m² geschaffen werden. Diese befasst sich nicht nur mit der Computer-Technik, sondern beleuchtet außerdem die gesellschaftlichen Auswirkungen dieser und schlägt den Bogen bis zur Kunst. Seit August 2017 kann in 45 Minuten auch die Entwicklung des ersten Computers als eine Art Hörspiel interaktiv im Museum mit 12 QR Code-Stationen verfolgt werden.Hörspiel HÖR Zuse https://www.zuse-computer-museum.com/spiel/
Umbau und Umzug Nach dem Umzug des Museums und dem Umbau für ca. 3,3 Millionen Euro wurde das Museum am 28. Januar 2017 wiedereröffnet.
Sammlungsschwerpunkte alt=Stammbaumartige Darstellung verschiedener Meilensteine der Computerentwicklung|mini|Meilensteine der Computerentwicklung ab 1950 alt=verschiedene Rechentechnik, darunter ein Zuse Z23 Computer|mini|Blick in die Ausstellung am neuen Standort alt=zurechtgeschnittenes flaches Computerteil mit Farbklecksen (da als Farbpalette verwendet)|mini|Farbpalette von Konrad Zuse (der zeitweise unter dem Pseudonym Kuno See malte), aus einem alten Computerteil bestehend
Geschichte der Rechenhilfsmittel Lochkartenmaschine von IBM Zuse Rechner Z 11, Z 22, Z 23, Z 25 Funktionsmodell der Z1 Der erste Plotter, Graphomat Z64 DDR-Rechentechnik von Robotron Gemälde und Filmaufnahmen von Konrad Zuse
Weblinks
Webseiten des ZCOM Zuse-Computer-Museum
Einzelnachweise
Kategorie:Computermuseum Kategorie:Museum im Landkreis Bautzen Kategorie:Konrad Zuse als Namensgeber Kategorie:Organisation (Hoyerswerda) Kategorie:Abkürzung Kategorie:Museumsgründung 1995 Kategorie:Kultur (Hoyerswerda) Kategorie:Träger des Sächsischen Museumspreises