Klaus Wannemacher (* 1972 in Gehrden) ist ein deutscher Organisationsberater, Hochschulforscher und Publizist.

Leben und Wirken Klaus Wannemacher studierte von 1992 bis 1999 Germanistik und Evangelische Theologie an den Universitäten in Göttingen, San Diego und Heidelberg. Er promovierte 2002 bei Dieter Borchmeyer (Universität Heidelberg) und Hans-Peter Bayerdörfer (LMU München) mit einer Dissertation zur Anregung des Dokumentartheaters durch Erwin Piscator (1951 bis 1966).Kurzbiographie von Klaus Wannemacher auf der Website von Theater der Zeit. Abgerufen am 22. Januar 2026. Wannemacher arbeitet beim HIS-Institut für Hochschulentwicklung (HIS-HE) in Hannover.

Wannemacher ist Komoderator der Interessensgruppe „Digitale Werkzeuge“ im Schwerpunkt „Digitalität in der Wissenschaft“ der Allianz der Wissenschaftsorganisationen, die u. a. auf eine verbesserte Ausstattung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit Informationsinfrastrukturen fokussiert.Schwerpunktinitiative „Digitale Information“, Interessengruppe „Digitale Werkzeuge und ihre Entwicklung, einschließlich Künstlicher Intelligenz und Maschinelles Lernen“. Abgerufen am 22. Januar 2026. Er ist Standortverantwortlicher (HIS-HE) des niedersächsischen Portals für Open Educational Resources in der Hochschullehre (twillo) und ko-moderiert die Arbeitsgruppe „Qualität von Open Educational Resources“ im „Kooperationsnetzwerk OER-förderliche Infrastrukturen und Dienste“ (KNOER).Über twillo, Einbindung im niedersächsischen OER-Portal. Abgerufen am 22. Januar 2026.

Wannemacher ist Fellow der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW)Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW), Ehrenmitglieder und Fellows. Abgerufen am 22. Januar 2026. und Mitglied von EDEN Digital Learning Europe (EDEN DLE).EDEN Digital Learning Europe, Individual Member List, Germany. Abgerufen am 22. Januar 2026. Er war Mitglied der Programmkomitees mehrerer GMW-Jahrestagungen und Expertinnen- und Expertenworkshops der Jahrestagungen der Gesellschaft für Informatik. Im Rahmen der Themengruppen des Hochschulforums Digitalisierung (HFD) beteiligte er sich an der Aufgabe, das Thema ‚Digitales Lehren und Lernen‘ verstärkt auf die hochschulpolitische Agenda zu bringen, und zählt einer Auswertung zufolge zu den Verfassern der am häufigsten abgerufenen HFD-Veröffentlichungen.Hochschulforum Digitalisierung, Willi Weisflog: 5 Jahre, 5 Papers – die gefragtesten Veröffentlichungen des HFD. Abgerufen am 22. Januar 2026.

Schriften (Auswahl) I. Monographien mit Elke Bosse und Maren Lübcke (2025): Wie KI Studium und Lehre verändert. Anwendungsfelder, Use-Cases und Gelingensbedingungen. Hochschulforum Digitalisierung, Berlin (Arbeitspapier Nr. 87). URL: Hochschulforum Digitalisierung mit Harald Gilch und Friedrich Stratmann (2025): Analyse der Potenziale von KI in Anerkennungs- und Anrechnungsprozessen. Hochschulrektorenkonferenz, Bonn. URL: HRK Modus mit Maren Lübcke, Mathias Stein und Harald Gilch (2023): Akteure des digitalen Kulturwandels an der Schnittstelle von Lehre und Verwaltung. Hochschulforum Digitalisierung, Berlin (Arbeitspapier Nr. 69). URL: HFD mit Mathias Stein und Alena Kaemena (2023): Offene Bildungsinfrastrukturen. Anforderungen an eine OER-förderliche IT-Infrastruktur. HIS-HE, Hannover (HIS-HE:Forum 1|2023). URL: HIS-HE mit Maren Lübcke, Elke Bosse und Astrid Book (2022): Zukunftskonzepte in Sicht? Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die strategische Hochschulentwicklung. Hochschulforum Digitalisierung, Berlin (Arbeitspapier Nr. 63). URL: HFD mit Laura Bodmann (2021): Künstliche Intelligenz an den Hochschulen. Potenziale und Herausforderungen in Forschung, Studium und Lehre sowie Curriculumentwicklung. Hochschulforum Digitalisierung, Berlin. URL: HFD mit Dominic Orr, Maren Lübcke, Philipp Schmidt, Markus Ebner, Martin Ebner und Dieter Dohmen (2020): Higher Education Landscape 2030. A Trend Analysis Based on the AHEAD International Horizon Scanning. Springer Nature Switzerland, Cham (SpringerBriefs in Education). URL: Springer Nature mit Harald Gilch, Anna Sophie Beise, René Krempkow, Marko Müller und Friedrich Stratmann (2019): Digitalisierung der Hochschulen. Ergebnisse einer Schwerpunktstudie für die Expertenkommission Forschung und Innovation. Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI), Berlin (Studien zum deutschen Innovationssystem, Nr. 14-2019). URL: EFI mit Imke Jungermann, Julia Scholz, Hacer Tercanli und Anna von Villiez (2016): Digitale Lernszenarien im Hochschulbereich. Hochschulforum Digitalisierung, Berlin (Arbeitspapier Nr. 15). URL: HFD mit Bernd Kleimann (2004): E-Learning an deutschen Hochschulen. Von der Projektentwicklung zur nachhaltigen Implementierung. HIS, Hannover (Hochschulplanung, Bd. 165). ISBN 3-930447-56-8. URL: HIS-HE

II. Aufsätze mit Elke Bosse und Maren Lübcke (2025): Artificial Intelligence in Teaching and Learning. Analysis and Evaluation of AI Use Cases in German Higher Education. Ubiquity Proceedings, 6(1): 10. DOI:10.5334/uproc.178 (2025): Institutional Research zur Organisationsentwicklung, in: Peer Pasternack, Gabi Reinmann und Christian Schneijderberg (Hrsg.): Hochschulforschung. Forschung über Hochschule und Wissenschaft. Nomos, Baden-Baden, S. 649–657 mit Alena Kaemena (2023): Wissenschaft im digitalen Raum: Exemplarische Entwicklungen in Österreich und Deutschland, in: Ilire Hasani-Mavriqi und Susanne Blumesberger (Hrsg.): Digitalisierung in der Forschung – Projekte österreichischer Hochschulen 2020–2024. Zeitschrift für Hochschulentwicklung (November 2023), S. 17–32. URL: Zeitschrift für Hochschulentwicklung mit Frank Schulenburg (2010): Wikipedia in Academic Studies – Corrupting or Improving the Quality of Teaching and Learning?, in: Martin Ebner und Mandy Schiefner (Hrsg.): Looking Toward the Future of Technology-Enhanced Education: Ubiquitous Learning and the Digital Native. IGI Global, Hershey, PA, S. 295–310. URL: Google Books

Wannemacher koordiniert darüber hinaus die Arbeit des Editorial Boards der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft und betreut die Buchreihe „Medien in der Wissenschaft“ (seit 2011).Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft, Abschnitt „Editorial Board“. Abgerufen am 22. Januar 2026.

Weblinks

Klaus Wannemacher auf der Website des HIS-Instituts für Hochschulentwicklung (HIS-HE) samt Blog-Beiträgen Klaus Wannemacher auf der Website der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft ORCID- und ResearchGate-Eintrag Klaus Wannemachers Ausgewählte Vorträge und Statements auf dem YouTube-Kanal Klaus Wannemachers Klaus Wannemacher über Perspektiven der Nutzung von Wikipedia in der Hochschullehre, Offene Universität Kataloniens (UOC), 13. November 2013

Einzelnachweise

Kategorie:Sachbuchautor Kategorie:Publizist Kategorie:Absolvent der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1972 Kategorie:Mann