Der Innsbrucker Sportklub, kurz ISK, war ein österreichischer Fußballverein aus der Landeshauptstadt Innsbruck in Tirol und wurde als SV Hötting 1923 gegründet. Die Heimspiele wurden am Sportplatz Hötting-West ausgetragen. 2012 wurde der Verein aufgelöst; Nachfolgeverein ist die Spielgemeinschaft Innsbruck West (SPG Innsbruck West).
Geschichte Anfänge und Gründung 1923–1938SaisonPlatz (Teiln.)SpSUNTorePkt. Tiroler B-Klasse 1924/25 keine Daten vorhande 1925/26 keine Daten vorhanden 1926/27 keine Daten vorhanden Tiroler A-Klasse 1928 2. (6) 10 8 0 2 34:17 16 1928/29 5. (6) 8 0 0 8 10:31 0 Tiroler B-Klasse 1929/30 1. keine Daten vorhanden Tiroler A-Klasse 1930/31 4. (7) 12 6 0 6 41:26 12 1931/32 1. (4) 6 4 1 1 15:9 9 1932/33 2. (7) 12 8 1 3 45:19 17 1933/34 1. (7) 12 5 3 1 42:14 19 1934/35 1. (7) 12 10 2 0 49:10 20 1935/36 3. (7) 12 6 3 3 28:12 15 1936/37 3. (7) 12 8 1 3 44:14 17 1937/38 1. (4) 12 10 1 1 35:11 21 Legende Tiroler Meister bzw. Aufstieg Abstieg Nach dem Ersten Weltkrieg gab es in Innsbruck und der noch selbständigen Gemeinde Hötting viele Jugendliche, die Fußball spielten, unter anderem den F.C. Liga, der in der Höttinger Au ansässig war. Durch den regen Zuspruch im über 10.000 Einwohner großen Dorf Hötting wurde eine Versammlung einberufen, der Sportverein Hötting gegründet und mit einem Gründungsfest im Gasthof "Bären" am 19. Jänner 1923 gefeiert. Bei der ersten Generalversammlung im Gasthaus "Rößl in der Au" fiel die Wahl auf Albert Schober als erster Obmann und ein fußballbegeisterter Mitbürger, Herr Flunger, verfügte über eine Wiese nahe dem Höttinger Schwimmbad, den Flunger-Sportplatz. Der neue Sportverein spielte anfangs in der Tiroler B-Klasse. 1927 gelang der Aufstieg in die A-Klasse, 2 Jahre später musste der Verein durch einen vorletzten Platz wieder absteigen, um ein Jahr später wieder in der nächsten Saison wieder für die erste Spielklasse spielberechtigt zu sein. 1932 eroberte der Sportklub zum ersten Mal den Tiroler Meistertitel im Amateurfußball und spielte zugleich das letzte Mal auf dem Flunger-Sportplatz. Nachdem die Höttinger 1934 zum zweiten Mal Meister wurden, der Verein spielte unter anderem auf dem Tivolisportplatz, beschloss die Vereinsführung in einer außerordentlichen Generalversammlung am 25. September 1934 eine Namensänderung: Der Verein tritt jetzt als Innsbrucker Sportklub auf. Hötting selbst wurde 1938 ein Stadtteil von Innsbruck. Nach der Namensänderung holte der Klub 1935 und 1938 die Meisterschaft. Das sollte auch die erfolgreichsten Jahre für einige Zeit bleiben.
1938–1945: Kriegsjahre 1938–1945SaisonPlatz (Teiln.)SpSUNTorePkt. Tiroler Kreisliga 1938/39 5. (7) 5 2 1 2 21:10 5 1939/40 Abbruch der Meisterschaft 1940/41 5. (6) 7 2 1 4 10:23 5 1941/42 4. (5) 4 1 0 3 8:13 2 1942/43 nicht teilgenommen 1944 nicht teilgenommen 1945 nicht ausgetragen In den Kriegsjahren wurde in Tirol wegen Spielermangels eine sehr reduzierte Meisterschaften mit einigen wenigen Vereinen abhalten. Mehr wie zweimal ein fünfter und ein vierter Platz war nicht möglich.
1945–1950: Nachkriegszeit 1945–1950SaisonPlatz (Teiln.)SpSUNTorePkt. Klasse Innsbruck 1946 2. (6) 5 3 2 0 16:7 8 Tiroler Landesliga 1946/47 2. (10) 18 11 3 4 54:29 25 1947/48 1. (10) 18 13 2 3 52:16 28 1948/49 4. (10) 18 12 2 4 44:23 26 1949/50 3. (8) 14 8 1 5 44:26 17 Legende Meister bzw. Aufstieg Nach dem Krieg spielte der ISK in der Klasse Innsbruck und qualifizierte durch einen zweiten Platz für die Tiroler Landesliga. Dort erreichte der Sportklub hinter dem SV Innsbruck den zweiten Platz, ein Jahr den Tiroler Meister. Die Jahre drauf folgen die Plätze vier und drei, der auch die Qualifikation für die 1950 neugeschaffene Arlbergliga bedeutete. Die damaligen Konkurrenten waren SV Innsbruck, SK Kufstein und Innsbrucker AC.
1950–1960: Arlbergliga 1950–1960SaisonPlatz (Teiln.)SpSUNTorePkt. Arlbergliga 1950/51 2. (12) 22 13 1 8 51:41 27 1951/52 8. (12) 22 6 5 11 35:47 17 1952/53 9. (12) 22 7 3 12 43:56 17 1953/54 2. (12) 22 11 5 4 52:41 27 1954/55 3. (12) 22 11 5 6 67:43 27 1955/56 2. (12) 22 13 2 7 52:41 28 1956/57 5. (12) 22 10 4 8 52:47 24 1957/58 6. (12) 22 10 2 10 59:54 22 1958/59 3. (12) 22 11 4 7 59:40 26 1959/60 6. (12) 22 12 0 10 63:46 24 In der Arlbergliga, die 1951 als eine Stufe höher der westlichen Landesliga in Österreich einführte, erreichte der Innsbrucker SK Plätze von zwei bis neun. Dreimal verpasste der Sportklub in dieser Zeit einen ersten Platz, weil immer die Mannschaft von SK Bregenz vorne lag.
1960–1974: Landesliga und Regionalliga West 1960–1974SaisonPlatz (Teiln.)SpSUNTorePkt. Regionalliga West 1960/61 9. (12) 22 6 5 11 49:54 17 Tiroler Landesliga 1961/62 2. (12) keine vollständigen Daten 1962/63 3. (12) keine vollständigen Daten 1963/64 1. (12) keine vollständigen Daten Regionalliga West 1964/65 8. (12) 22 8 2 12 41:53 18 1965/66 11. (12) 22 5 4 13 26:55 14 Tiroler Landesliga 1966/67 5. (12) keine vollständigen Daten 1967/68 2. (12) keine vollständigen Daten 1968/69 2. (12) keine vollständigen Daten 1969/70 3. (12) keine vollständigen Daten 1970/71 5. (12) keine vollständigen Daten 1971/72 10. (12) keine vollständigen Daten 1972/73 8. (12) keine vollständigen Daten 1973/74 8. (12) keine vollständigen Daten Legende Aufstieg Abstieg 1960/61 spielte der Innsbrucker SK zusammen mit Polizei SV Innsbruck die Meisterschaft in der Regionalliga West, die umbenannte Spielklasse, die früher Arlbergliga geheißen hatte. Trotzdem konnte der Sportklub den Klassenerhalt nicht schaffen. Nach drei Jahren Tiroler Landesliga stieg der Verein wieder in die Regionalliga West auf, wo er sich zwei Jahre halten konnte. Die restlichen Jahre bis 1974 verblieb der Klub in der Tiroler Landesliga. Zweimal verpassten die Höttinger mit einem zweiten Platz knapp den Aufstieg in die Regionalliga West. Die damaligen Gegner waren SV Innsbruck, SV Hall, SV Kematen, SK Kufstein, ESV Austria Innsbruck, SC Kundl, Innsbrucker AC, SC Schwaz, SC Imst und viele mehr.
1974–1985: Spielgemeinschaften (SVI, ESV Austria Innsbruck bzw. SK Rum) 1974–1985SaisonPlatz (Teiln.)SpSUNTorePkt. vgl. auch Sportverein Innsbruck, ESV Austria Innsbruck Tiroler Landesliga / Aufstiegsrelegation 1974/75 1. (12) keine vollständigen Daten 2. (4) 2 2 2 0 9:3 8 Tiroler Landesliga 1975/76 5. (12) keine vollständigen Daten 1976/77 4. (12) keine vollständigen Daten Alpenliga 1977/78 11. (14) 26 5 11 10 30:43 21 1978/79 1. (14) 26 17 6 3 53:22 40 2. Division 1979/80 3. (16) 30 14 9 7 48:27 37 1980/81 4. (16) 30 13 10 7 40:25 36 1981/82 10. (16) 30 7 11 12 30:36 25 !keine vollständigen Daten! 1982/83 keine vollständigen Daten Regionalliga West 1983/84 7. (14) 26 9 9 8 42:37 27 1984/85 6. (14) 26 13 3 10 54:46 29 Legende Tiroler Meister bzw. Aufstieg Abstieg Während der Innsbrucker SK in den letzten Jahren immer in der Tiroler Landesliga verweilte, hat ein anderer Innsbrucker Verein finanzielle Schwierigkeiten. Der Sportverein Innsbruck hat ein paar wechselhafte Spielsaisonen hinter sich und geriet 1974 in Turbulenzen. Also beschlossen die zwei Vereine eine Spielgemeinschaft zu gründen, die auf die Kampfmannschaften bezog und die beiden Vereine spielten unter dem Namen SPG Innsbruck.
1976 trat der ESV Austria Innsbruck der Spielgemeinschaft bei, daraufhin wurde der Vereinsname unter Einbeziehung des Hauptsponsors in SPG Raika Innsbruck umbenannt.
In dieser Konstellation folgte für die Spielgemeinschaft in der Saison 1978/79 der Titel in der Alpenliga und die Qualifikation für die 2. Division der Bundesliga. Dort errang die Spielgemeinschaft im ersten Jahr der Zweitklassigkeit den 3. Platz, im nächsten Jahr spielte sie gegen SSW Innsbruck im Lokalderby ein 1:1-Remis vor 14.000 Zuschauern und die SPG Raika Innsbruck belegte schlussendlich den 4. Tabellenplatz.
Im Sommer 1980 wurde investiert und Spieler verpflichtet (Dietmar Constantini, Günther Caha, Wolfgang Schwarz, im Herbst auch noch Hans Pirkner und Peter Koncilia), mit denen sich der Verein eine Leistungssteigerung erwartete, um im Aufstiegskampf mitzumischen. Nachdem das große Ziel – der Aufstieg in die höchste Spielklasse – klar verfehlt wurde, folgte im Jahr 1982 die Auflösung der Spielgemeinschaft und der Zerfall in die einzelnen Trägervereine. Der Innsbrucker SK gründete 1983 eine Spielgemeinschaft mit dem SK Rum, die bis 1986 bestand.
1985–1995: Gebietsliga West bis Tiroler Liga 1985–1995SaisonPlatz (Teiln.)SpSUNTorePkt. Regionalliga West 1985/86 7. (14) 26 9 6 11 35:45 24 !keine vollständigen Daten! 1986/87 keine vollständigen Daten 1987/88 keine vollständigen Daten 1988/89 keine vollständigen Daten 1989/90 keine vollständigen Daten Gebietsliga West 1990/91 2. (12) 22 16 3 3 64:21 35 1991/92 1. (12) 22 13 7 2 47:17 33 Landesliga West 1992/93 1. (12) 22 18 3 10 72:18 39 Tiroler Liga 1993/94 1. (14) 26 18 6 2 64:26 42 Regionalliga Tirol 1994/95 8. (10) 18 3 5 10 26:42 11 Legende Aufstieg Seit der Auflösung der Spielgemeinschaft spielte sich der Innsbrucker SK durch die diversen Unterligen. 1992, 1993, 1994 wurden die Höttinger gleich drei Mal hintereinander erster und somit hat der Sportklub die Gebietsliga West, Landesliga West und die Tiroler Liga hinter sich gelassen und er befand sich in der Saison 1994/95 in der Regionalliga Tirol.
1995–2000: Tiroler Liga 1995–2000SaisonPlatz (Teiln.)SpSUNTorePkt. Regionalliga Tirol 1995/96 6. (10) 18 7 1 10 25:45 22 Tiroler Liga 1996/97 8. (16) 30 13 5 12 50:44 44 1997/98 10. (16) 30 12 5 13 56:62 41 1998/99 4. (16) 30 12 12 6 60:45 48 1999/2000 9. (16) 30 13 4 13 48:53 43 Legende Aufstieg Abstieg In der Regionalliga Tirol, die 1996 wieder Tiroler Liga hieß und die Tiroler Liga eine Stufe darunter wieder abschaffte, konnte der Innsbrucker SK immer im Mittelfeld platzieren. Mit der Gründung einer Spielgemeinschaft spielte der Innsbrucker SK im Jahr 2000 in der Regionalliga West.
2000–2002: Spielgemeinschaft mit FC Tirol Amateure 2000–2002SaisonPlatz (Teiln.)SpSUNTorePkt. Regionalliga West 2000/01 15. (16) 30 5 7 18 36:77 22 Tiroler Liga 2001/02 3. (16) 30 18 6 6 90:44 60 Legende Abstieg Dort verlief es für die Spielgemeinschaft nicht erfolgreich und wurde vorletzter und somit stieg im Jahr darauf wieder in die Tiroler Liga ab. 2002 beendete der Sportklub aufgrund des Konkurses des FC Tirol die Spielgemeinschaft mit den Amateuren.
2002–2008: Tiroler Liga, Regionalliga West, Absturz in die Landesliga West 2002–2008SaisonPlatz (Teiln.)SpSUNTorePkt. Tiroler Liga 2002/03 6. (16) 30 15 6 9 84:58 51 2003/04 2. (16) 30 20 4 6 91:53 64 Regionalliga West 2004/05 13. (16) 30 9 4 17 54:90 31 2005/06 16. (16) 30 0 6 24 18:117 6 telesystem Tirol Liga 2006/07 16. (16) 30 5 4 21 31:77 19 Landesliga West 2007/08 13. (14) 26 3 7 16 35:68 20 Legende Aufstieg Abstieg In der Saison 2002/03 wurde der Sportklub sechster in der Tiroler Liga. Ein Jahr später reichte es für den zweiten Platz, der ausreichte, um aufzusteigen, da die Wörgl Amateure weiter in der telesystem Tirol Liga weiterspielten. In der Regionalliga West fand die Mannschaft des Sportklubs kein Anschluss an das Mittelfeld der Regionalliga und so mussten sich die Innsbrucker mit dem 13. und 16. Platz begnügen. Ab nun begann für den Sportklub eine bitte Zeit: Innerhalb von drei Jahren musste sich der Verein damit abfinden, dass er in der Gebietsliga angekommen war.
2008–2012: Gebietsliga West, Landesliga West und Auflösung 2008–2012SaisonPlatz (Teiln.)SpSUNTorePkt. Gebietsliga West 2008/09 2. (14) 26 16 5 5 79:37 53 Landesliga West 2009/10 13. (14) 26 7 2 17 28:56 23 Gebietsliga West 2010/11 7. (14) 26 10 7 9 51:51 37 2011/12 7. (14) 26 9 8 9 48:38 35 ab 2012: Gründung der SPG Innsbruck West Legende Aufstieg Abstieg