Anna Maiwald (* 21. Juli 1990 in Heidelberg, Baden-Württemberg) ist eine deutsche Leichtathletin, die sich auf den Mehrkampf spezialisiert hat. Sie tritt auch bei Kurz- und Langsprints an. Maiwald studiert Rehabilitationswissenschaft auf Master.Universiade Gwangju 2015:
Sportliche Karriere Anna Maiwald begann früh mit dem Sport und nahm an Wettkämpfen teil, bei denen sie schon in der Altersklasse der Kinder und Schüler erste und zweite Plätze in verschiedenen Disziplinen errang. So belegte sie 1999 beim XVII. Landesoffenen Schülerhallensportfest in Walldorf die zweiten Plätze beim 30-Meter-Lauf wie im WeitsprungXVII. Landesoffenes Schülerhallensportfest Walldorf, 7. März 1999 – Ergebnisliste, auf: astoria-leichtathletik.de, abgerufen am 2. Juli 2016. und 2000 beim Karlsbader Schülermehrkampftag im Dreikampf den zweiten und beim Vierkampf (Dreikampf plus Hochsprung) den 1. Platz. am 13. Mai 2000 im Sportzentrum Karlsbad-Langensteinbach 2001 holte sich Maiwald beim XIX. Landesoffenen Schülerhallensportfest in Walldorf als W11-Schülerin den 1. Platz beim 2-mal-35-Meter-Hürdenlauf.XIX. Landesoffenes Schülerhallensportfest Walldorf, 21. Januar 2001 – Ergebnisliste, auf: astoria-leichtathletik.de, abgerufen am 2. Juli 2016. 2002 gewann sie als Schülerin-W12 bei den Langstreckenmeisterschaften in Neckargemünd den 2000-Meter-Lauf, auf: leichtathletik-rnk.de, abgerufen am 2. Juli 2016. und siegte 2003 beim XXI. Landesoffenen Schülerhallensportfest als W13-Schülerin im Hochsprung und Kugelstoßen.Dieter Heinzmann: Gut besuchtes Schüler-Hallensportfest in Walldorf, in: Badische Leichtathletik, Nr. 5, vom 29. Januar 2003, auf: astoria-leichtathletik.de, abgerufen am 2. Juli 2016. 2004 belegte sie beim Werfertag in Haslach gleich drei erste Plätze; beim Kugelstoßen, beim Diskus- und Speerwurf.Werfertag am 3. Oktober 2004 in Haslach – Ergebnisliste, auf: blv-kreis-wolfach.de, abgerufen am 2. Juli 2016.
Diese Vielseitigkeit zahlte sich später im Mehrkampf aus. 2008 errang Maiwald im Siebenkampf den Deutschen U20-Jugendmeistertitel. 2009 konnte sie ihren Titel mit fünf Einzel-Bestleistungen verteidigen und stellte mit 5411 Punkten einen neuen persönlichen Siebenkampf-Rekord auf.Frank Wetzel: , auf: blv-online.de, vom 1. September 2009, abgerufen am 2. Juli 2016.Peter Middel: Mehrkampf-DM – Anna Maiwald verteidigt Titel, auf leichtathletik.de, vom 29. August 2016, abgerufen am 2. Juli 2016.
2012 wurde Maiwald Deutsche Meisterin im Siebenkampf mit der Mannschaft. 2013 holte sie sich im Einzelwettbewerb die Vizemeisterschaft und wurde 2014 Deutsche Meisterin.
2015 belegte Maiwald bei der Universiade in Gwangju im Siebenkampf den 1. Platz. Der Mehrkampfteil der Deutschen Meisterschaften wurde in dem Jahr mangels Ausrichter nicht durchgeführt. 2016 finden die Mehrkämpfe (parallel zu den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro) am 13. und 14. August in Kienbaum statt. Ende Juni 2016 wurde sie als einzige Siebenkämpferin für die Europameisterschaften in Amsterdam nominiert und belegte dort mit ihrer Saisonbestleistung von 6020 Punkten den 10. Platz.
Maiwald gehörte schon 2008 zum C-Kader (400 m) beim TSV Baden Östringen94 Bundeskaderathleten wurden berufen, auf: wlv-sport.de, abgerufen am 2. Juli 2016. und ist heute B-Kader des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV).
Seit 2012 startet Maiwald für den TSV Bayer 04 Leverkusen, auf: tsvbayer04-leichtathletik.de, abgerufen am 2. Juli 2016. zu dem sie vom TSV Baden Östringen kam. Davor war sie bis 2006 bei der SG Nußloch.
Persönliche Bestleistungen Halle: 4208 Punkte (Fünfkampf; Hamburg 2016) Freiluft: 6174 Punkte (Siebenkampf; Ratingen 2019)
Erfolge national 2008: Deutsche U20-Jugendmeisterin (Siebenkampf) 2009: 6. Platz Deutsche Meisterschaften (4 × 400 m) 2009: Deutsche U20-Jugendmeisterin (Siebenkampf) 2010: Deutsche U23-Juniorenvizemeisterin (Siebenkampf) 2011: Deutsche U23-Juniorenmeisterin (Siebenkampf) 2012: 4. Platz Deutsche Meisterschaften (4 × 400 m) 2012: 3. Platz Deutsche U23-Juniorenmeisterschaften (Siebenkampf) 2012: 4. Platz Deutsche Meisterschaften (Siebenkampf) 2012: Deutsche Meisterin (Siebenkampf Mannschaft) 2013: 3. Platz Deutsche Hallenmehrkampfmeisterschaften (Fünfkampf) 2013: Deutsche Vizemeisterin (4 × 100 m) 2013: Deutsche Vizemeisterin (Siebenkampf) 2013: Deutsche Meisterin (Siebenkampf Mannschaft) 2014: 4. Platz Deutsche Hallenmehrkampfmeisterschaften (Fünfkampf) 2014: 3. Platz Deutsche Hallenmeisterschaften (4 × 200 m) 2014: Deutsche Meisterin (Siebenkampf Einzel und Mannschaft) 2015: 4. Platz Deutsche Hallenmeisterschaften (4 × 200 m) 2015: 3. Platz Deutsche Hochschulmeisterschaften (100 m Hürden) 2016: Deutsche Hallenmehrkampfvizemeisterin (Fünfkampf)
international 2015: 1. Platz Universiade (Siebenkampf) 2016: 10. Platz Europameisterschaften (Siebenkampf)
Weblinks
Athletenprofil auf Vereinsseite EM 2016 Amsterdam Team-Broschüre des DLV, S. 35 Athletenprofil auf leichtathletik.de Leistungsprofil auf leichtathletik-datenbank.de
Fußnoten
Kategorie:Siebenkämpfer (Deutschland) Kategorie:Teilnehmer an den World University Games (Deutschland) Kategorie:Deutscher Meister (Leichtathletik) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1990 Kategorie:Frau Kategorie:Sieger bei den World University Games (Leichtathletik) Kategorie:Teilnehmer der Sommer-Universiade 2015