mini|Ehemaliges Landgericht (Blick von Osten) Das Landgericht Kulmbach war ein von 1812 bis 1879 bestehendes bayerisches Landgericht älterer Ordnung mit Sitz in Kulmbach im heutigen Landkreis Kulmbach.

1812 wurde im Verlauf der Verwaltungsneugliederung Bayerns das Landgericht Kulmbach errichtet. Dieses wurde dem Mainkreis zugeschlagen.

Gebäude Das etwa 15 × 20 m große Gebäude befindet sich in der Straße Obere Stadt 33. Es liegt knapp 50 m westlich, unterhalb der Petrikirche, auf einer Höhe von .Lage des Königlichen Landgerichts Kulmbach auf Bayernatlas Classik

Das Gebäude entstand bereits um 1561 bis 1563, als ehemalige markgräfliche Kanzlei. Der zweigeschossige Profanbau wurde von Caspar Vischer errichtet und überbaut noch ältere untertägige Siedlungsteile Kulmbachs. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz.LfD-Liste Kulmbach, Seite 21 (.pdf.)

Struktur Steuerdistrikte Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde im Jahr 1811 das Landgericht in 26 Steuerdistrikte untergliedert, die dem Rentamt Kulmbach unterstanden. 1812 kam es teilweise zur Umstrukturierung der Steuerdistrikte, so dass die Orte wie folgt aufgeteilt waren:R. Barth: Kulmbach: Stadt und Altlandkreis, S. 780–789.

Gemeinden Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurden 39 Ruralgemeinden gebildet:

1840 wurden folgende Gemeinden an das Landgericht Stadtsteinach abgegeben: Kupferberg mit Unterbirkenhof; Ludwigschorgast mit Drahtmühle, Erlenmühle; Untersteinach mit Gumpersdorf und Hummendorf. 1853 wurde Neuenreuth, das bis dahin zu Brücklein gehörte, eine eigenständige Gemeinde. Sie wurde an das Landgericht Thurnau abgegeben.R. Barth: Kulmbach: Stadt und Altlandkreis, S. 749.

Weblinks

Literatur

Fußnoten

Kulmbach Kategorie:Organisation (Kulmbach) Kategorie:Geschichte (Landkreis Kulmbach) Kategorie:Verwaltungseinheitsgründung 1812 Kategorie:Aufgelöst 1879