Sylvia „Sylvie“ Engelmann (* 22. September 1958 in Rosenheim) ist eine deutsche Schauspielerin, Tänzerin, Fotomodell und Schriftstellerin.

Leben Sylvia Engelmann kam als Tochter eines Berufsmusikers zur Welt. Bis zu ihrer Einschulung begleitete sie ihre Eltern auf Tournee. Die Familie zog für ihre Schulzeit nach Überlingen.

Ab 1966 erhielt sie für mehrere Jahre klassischen Ballett-Unterricht, den sie jedoch auf Drängen ihrer Mutter beendete. Nach der Mittleren Reife ging sie 1976 mit ihrem Freund nach München und lebt dort bis zum heutigen Tage.

Sylvia Engelmann war dreimal verheiratet.

Karriere Nach ihrer Ankunft in München 1976 begann sie zunächst eine Tätigkeit in einem Rotlicht-Etablissement, wechselte aber nach wenigen Monaten zur ersten Peepshow Münchens des Kiez-Gastronoms Walter Staudinger.

Es folgten erste Filmangebote im Bereich Erotikfilm und Pornografie – die Filme wurden, wie in der damaligen Zeit üblich, auf Super 8 veröffentlicht. Sie agierte in mehreren bayrischen Komödien und Report-Filmen der Regisseure Franz Marischka, Walter Boos, Rolf Olsen und Jürgen Enz.

In den 1980er Jahren konzentrierte sie sich auf eine Model-Karriere und arbeitete als Playboy-Bunny. Mitte der 1990er Jahre entdeckte sie für sich das Genre Burlesque und eröffnete eine Burlesque-Agentur und -Schule.

Anfang der 2000er Jahre kehrte sie vor die Kamera zurück und wirkte in diversen Vorabendserien privater Sender mit. 2009 erschien ihr erstes Buch, Rappen für Senioren ab 33 – Gedichte und Reime aus Kreuz und Quer. Es folgte 2015 ihr zweites Buch, Verbal Burlesque.

Filmografie Kino (Auswahl) 1978: Schulmädchen-Report. 12. Teil: Junge Mädchen brauchen Liebe 1978: Liebesgrüße aus der Lederhose – 5. Teil – Die Bruchpiloten vom Königssee 1979: Ekstase – Der Prozeß gegen die Satansmädchen 1979: Zwei Däninnen in Lederhosen 1979: Das Haus der geheimen Lüste 1979: Zum Gasthof der spritzigen Mädchen 1979: Aus dem Tagebuch einer Siebzehnjährigen 1979: Moni und Lisa – Die sextollen Schwestern 1980: Schulmädchen-Report 13. Teil: Vergiß beim Sex die Liebe nicht 1981: Die Todesgöttin des Liebescamps 1983: Kehraus 1985: Die Einsteiger 1994: Im Schatten der Waffe 2016: Schweinskopf al dente

Fernsehserien (Auswahl) 1986: Irgendwie und sowieso: Folge 2, Die lange Nacht 2003: Lenßen & Partner: Die verhexte Schwangere 2006: K11 – Kommissare im Einsatz: Stimmen aus dem Jenseits 2007: Lenßen & Partner: MaiThai 2008: Richter Alexander Hold: Der Feuerteufel 2009: Richter Alexander Hold: Die gekaufte Familie 2011: K11 – Kommissare im Einsatz: Anruf nach Mitternacht 2012: Unter Beobachtung: In U-Haft 2013: Schicksale: Meine Schwiegereltern hassen mich 2014: In Gefahr: Lucia – Im Bann einer Hexe 2015: Im Namen der Gerechtigkeit: Das Spukschloss

Bücher 2009: Rappen für Senioren ab 33: Gedichte und Reime aus Kreuz und Quer, ISBN 9783839104811. 2015: Verbal Burlesque – Frivol-Lyrik und Prosa-Quickies, ISBN 9783038301042. 2018: Trauer & Spiritualität vs. Sozialkritik: Poesie und Gedanken, ISBN 9781730950810.

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