Die Dr.-Rainer-Hildebrandt-Medaille ist ein 2004 gestifteter internationaler Menschenrechtspreis, der seit 2005 jährlich an Personen vergeben wird, die sich gewaltfrei für Menschenrechte eingesetzt haben.
Der Preis wurde 2004 von Alexandra Hildebrandt zum Gedenken an ihren verstorbenen Ehemann, den Menschenrechtsaktivisten Rainer Hildebrandt, initiiert und zusammen mit der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte ins Leben gerufen. Die Verleihung findet zum Geburtstag Rainer Hildebrandts am 14. Dezember und anlässlich des Tages der Menschenrechte statt. Die Dr.-Rainer-Hildebrandt-Medaille wurde von Matthias Koeppel entworfen. Seit einigen Jahren wird der Preis von der in der Schweiz ansässigen Dr. Rainer Hildebrandt Stiftung verliehen, deren Präsidentin Hildebrandt ist.
Preisträger 2005: Yitzhak Rabin (posthum), Zheng Yichun 2006: Suzanne Mubarak 2007: Oscar Elias Biscet Gonzales, Normando Hernández Gonzales, Harald Poelchau (posthum), Muhammad Mugraby 2008: Rudolf Seiters, Juri Samodurow 2009: Bogdan Borusewicz 2010: Imre Pozsgay, Jurij Schmidt, Michail Chodorkowski 2011: Antonia Rados 2012: Yoko Ono 2013: Guy von Dardel, Nina Lagergren (Halbgeschwister von Raoul Wallenberg) 2014: Rupert Neudeck, Andrei Makarevich, Wolf Vostell (posthum) 2015: Sergei Chruschtschow 2016: Pál Maléter (posthum), Zoltán Balog 2018: Lucius D. Clay (posthum) 2019: Olga Benda, Danny Lewis Warrick 2023: Oleksandr Mazijewskyj (posthum)
In der Jury sitzen oder saßen unter anderen: Henry Kissinger, James Douglas-Hamilton, Avi Primor und Joachim Gauck.
Einzelnachweise
Kategorie:Menschenrechtspreis Kategorie:Medaille Kategorie:Erstverleihung 2005