mini|Thomas Eakins, etwa 1882
Dieser Artikel listet die Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen von Thomas Eakins auf. Da es keinen catalogue raisonné gibt,Adams, Eakins revealed, 537. ist dies eine Zusammenstellung der bestehenden Kataloge.
Hintergrund Zu Lebenszeiten verkaufte Eakins nur wenige Gemälde. Nach seinem Tod gingen die unverkauften Werke in den Besitz seiner Witwe, Susan Macdowell Eakins, über, die sie in der gemeinsamen Wohnung bewahrte. Sie widmete fortan ihr Leben dem Erbe ihres Mannes. Bis zu ihrem Tod stiftete sie zahlreiche bedeutende Werke verschiedenen Museen in der Welt, insbesondere das Philadelphia Museum of Art profitierte von den Schenkungen.
Nach ihrem Tod 1938 wurde der Haushalt aufgelöst, um das Haus zu versteigern. Als der frühere Eakins-Student Charles Bregler das Haus betrat, war er schockiert vom Vorgefundenen: “most tragic and pitiful sight I ever saw. Every room was cluttered with debris as all the contents of the various drawers, closets etc were thrown upon the floor as they removed the furniture. All the life casts were smashed… I never want to see anything like this again.”Foster, 1. Die Anzahl der verlorenen oder zerstörten Werke bleibt unbekannt.
Bregler las die Reste auf, im Wesentlichen Zeichnungen und Studien. Er blieb über seine Funde verschwiegen und zeigte sie kaum. Nach seinem Tod ging diese Sammlung an seine zweite Frau, die ebenfalls die Werke unter Verschluss hielt. Kurz vor ihrem Tod verkaufte sie die Sammlung an die Pennsylvania Academy of the Fine Arts.Foster, 2–3.
Historiographie Anfang der 1930er ließ Dowell Eakins die Sammlung von Lloyd Goodrich inventarisieren, der auch die noch lebenden Bekannten von Eakins interviewte und Eakins Notizen studierte. 1933 veröffentlichte er Thomas Eakins: His Life and Works. Obwohl unvollständig, nicht illustriert und ohne Eakins Fotografien, war dies der erste Versuch, einen Katalog von Eakins zu erstellen.“Previous to Goodrich’s monograph, only short essays on Eakins and checklists of his works had been published. NO monographic studies or commentaries on the artist appeared during his lifetime. Most notable of the early works on Eakins are Alan Burroughs' three articles which appeared in The Arts during 1923 and 1924 and Henri Marceau’s essay and checklist (announcing the receipt of Susan Eakins' bequest). According to Goodrich, he was encouraged to write the Eakins monograph by close friend Reginald Marsh, an avid admirer of the older artist.” – Milroy, 30, footnote 9.
In den 1970ern veröffentlichte Gordon Hendricks die beiden Kataloge The Photographs of Thomas Eakins (1972; ISBN 0-670-55261-5, ein illustrierter Katalog der Fotografien aus Eakins Umfeld: „Circle of Eakins“) und The Life and Work of Thomas Eakins (1974; ISBN 0-670-42795-0, mit Werken, die bei Goodrich noch fehlen).
In den 1980ern kehrte Goodrich zum Thema zurück und begann das dreibändige Thomas Eakins. Der als Katalog angelegte dritte Band kam nach seinem Tod 1987 nicht mehr zustande. Seine Papiere stiftete er dem Philadelphia Museum of Art, das die Arbeit nicht zu Ende führte.
Erst 1987 erfuhren Kunsthistoriker von der Bregler-Sammlung. 1997 veröffentlichte Kathleen Foster den Bregler-Katalog Thomas Eakins Rediscovered. (ISBN 0-300-06174-9)
Organisation dieser Liste Die Sortierung folgt soweit möglich Goodrichs Katalog und seinen Entwürfen für den dritten Band.Lloyd and Edith Havens Goodrich, Whitney Museum of American Art, Record of Works by Thomas Eakins: Series VII. catalogue raisonné. Sein Katalog gliedert sich in drei Teile:
Juvenalia – Frühe Werke aus der Zeit vor Eakins’ Paris-Aufenthalt, gekennzeichnet durch den Buchstaben J. Werke aus dem 1933er Katalog – „G“ gefolgt von einer Zahl. Werke aus dem unvollendeten Verzeichnis aus den 1980ern – „G“ gefolgt von einer Zahl und einem Buchstaben.
Werke aus der Bregler-Sammlung tragen die Nummer aus Thomas Eakins Rediscovered.
Goodrichs Katalog der Gemälde und Skulpturen