Jürgen Artur Heimchen (* 25. August 1942 in Wuppertal) ist ein deutscher Beamter im Ruhestand, der sich ehrenamtlich für eine Akzeptierende Drogenarbeit einsetzt.

Leben Heimchen, vom Beruf Bahnbeamter, setzte sich jahrzehntelang für eine liberale Drogenpolitik in Nordrhein-Westfalen ein. Auslöser war der Drogentod seines 22-jährigen Sohnes am 10. September 1992. Er gründete 1993 die Selbsthilfegruppe „Elterninitiative für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik Wuppertal“. Heimchen führte Seminare zum Thema durch und wurde auch Vorsitzender des „Bundesverbandes der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit“. Weiter ist er Moderator der bundesweiten Elterntreffen der Deutschen AIDS-Hilfe e. V. und Mitglied im dortigen Fachbeirat Drogen. Auf das Wirken von Heimchen ist in Wuppertal im Ehemaligen Bahnhofsempfangsgebäude Elberfeld die Einrichtung des bundesweit ersten Drogenkonsumraums im Jahr 2001 zurückzuführen.

Auszeichnungen und Ehrungen 2000 – „Wuppertaler“ für besonderes ehrenamtliches Engagement zusammen mit seiner Frau Wiltrud Heimchen 2012 – Ehrenmitgliedschaft in der Deutschen AIDS-Hilfe 2016 – Bundesverdienstkreuz am Bande

Einzelnachweise

Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1942 Kategorie:Mann