Fontenay-le-Vicomte ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand: ) im Département Essonne in der Region Île-de-France. Sie gehört zum Arrondissement Évry und zum Kanton Mennecy. Die Einwohner werden Fontenois genannt.

Geographie Fontenay-le-Vicomte liegt etwa 35 Kilometer südsüdöstlich von Paris in der Landschaft Hurepoix an der Essonne, die im Norden die Gemeinde begrenzt. Umgeben wird Fontenay-le-Vicomte von den Nachbargemeinden Écharcon im Norden, Mennecy im Osten und Nordosten, Chevannes im Südosten, Ballancourt-sur-Essonne im Süden und Südwesten sowie Vert-le-Petit im Westen.

Geschichte Der marokkanische Oppositionspolitiker Mehdi Ben Barka wurde am 29. Oktober 1965 von Paris aus in das Haus des SDECE-Agenten und Kriminellen Georges Boucheseiche in Fontenay-le-Vicomte entführt. Dort wurde er noch am selben oder am darauffolgenden Tag ermordet. Der oder die Mörder Ben Barkas wurden nie zweifelsfrei identifiziert; einige Darstellungen gehen von Boucheseiche als MörderZ. B.: andere vom damaligen marokkanischen Innenminister Mohammed Oufkir als Mörder aus.Z. B.:

Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2019Einwohner 354 326 437 635 744 884 1221 1591 Quellen: Cassini und INSEE

Sehenswürdigkeiten Kirche Saint-Rémy, seit 1950 Monument historique mini|links|Kirche Saint-Rémy

Persönlichkeiten Joseph Louis Marie Andlauer (1869–1956), General

Literatur Le Patrimoine des Communes de l’Essonne. Flohic Éditions, Band 2, Paris 2001, ISBN 2-84234-126-0, S. 605–606.

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