Der ist eine Verwaltungseinheit auf der Nordinsel von Neuseeland. Der Rat des Distrikts, genannt, hat seinen Sitz in der Stadt . Der Distrikt besitzt den Status einer , da er mit seiner Verwaltung gleichzeitig die verwaltungstechnischen Aufgaben einer Region wahrnimmt, wobei die Grenzen der Region deckungsgleich mit denen des Distrikts sind.
Geographie Geographische Lage Der Distrikt ist mit 8386 km² reiner Landfläche der größte aller Distrikte auf der Nordinsel von Neuseeland. Mit 43.653 im Jahr 2013 gezählten Einwohnern kommt der Distrikt auf eine Bevölkerungsdichte von 5,2 Einwohner pro km² und zählt damit zu den Distrikten mit der geringsten Bevölkerungsdichte.
Der liegt im Nordosten der Nordinsel. Im Westen grenzt der und an einem kleinen Abschnitt im Landesinneren der an. Beide zählen zur Region . Im Südwesten und Süden tut dies der , der zur Region gehört. Die nördliche und die östlich Grenze des Distrikts bildet der Pazifische Ozean.
Die Landschaft des Distrikts wird von einer unterhalb liegenden Berglandschaft mit ausgedehnten Wäldern bestimmt. Lediglich die Bergkette der im Nordwesten hat höher liegende Höhenlagen. Hier ist auch der höchste Berg des Distriktes zu finden, der hohe .
Einzig große Stadt im Distrikt ist mit rund 32.700 Einwohnern. Alle anderen Orte liegen jeweils unterhalb von 1000 Einwohnern.
Klima Das Klima des Distrikts kann als subtropisch betrachtet werden, feucht warm im Sommer und mild im Winter. Die kühlere Luft bringenden Südwestwinde erzielen durch die Berge keine Wirkung für die Küstenregion. Die Tagestemperaturen im Sommer liegen an 65 Tagen oberhalb von 24 °C, bei rund 2200 Sonnenstunden pro Jahr. Die Niederschläge liegen zwischen rund 1000 mm in den Küstenregionen bis über 2500 mm in den verschiedenen Bergregionen.
Geschichte Die Region um wurde erstmals bekannt als 1769 der britische Entdecker und Seefahrer in der damals von ihm benannten landete. Um 1450 sollen in der Region angekommen sein und gesiedelt haben.
Der Distrikt in seiner heutigen Form wurde während der Verwaltungsreform 1989 gebildet und entstand aus dem Zusammenschluss des , , , , , und dem .
Bevölkerung Bevölkerungsentwicklung Von den 43.653 Einwohnern des Distrikts waren 2013 19.683 Einwohner -stämmig (45,1 %). Damit lebten 3,3 % der -Bevölkerung des Landes im . Das durchschnittliche Einkommen in der Bevölkerung lag 2013 bei 24.500 NZ$ gegenüber 28.500 NZ$ im Landesdurchschnitt.
Herkunft und Sprachen Die Frage nach der Zugehörigkeit einer ethnischen Gruppe beantworteten in der Volkszählung 2013 60,8 % mit Europäer zu sein, 48,9 % gaben an, -Wurzeln zu haben, 3,8 % kamen von den Inseln des pazifischen Raums und 2,7 % stammten aus Asien (Mehrfachnennungen waren möglich). 9,7 % der Bevölkerung gab an in Übersee geboren zu sein und 15,6 % der Bevölkerung sprachen , bei den 30,4 %.
Politik Verwaltung Der ist seinerseits noch einmal in fünf eingeteilt, dem mit acht (Ratsmitgliedern) und dem , dem , dem und dem mit jeweils einem . Zusammen mit dem (Bürgermeister) bilden sie den (Distriktsrat). Der Bürgermeister und die dreizehn Ratsmitglieder werden alle drei Jahre neu gewählt.
Partnerstädte , Kalifornien, USA, seit 23. April 1981 Nonoichi-machi, Präfektur Ishikawa, Japan, seit 30. März 1990 Rizhao, Provinz Shandong, China, seit 3. August 1996 Mahina, Tahiti, Französisch-Polynesien, seit 2006 Gamagōri, Präfektur Aichi, Japan, seit 1996
Wirtschaft Landwirtschaft, Weinbau, und das produzierende Gewerbe stellen wichtige Wirtschaftszweige des Distriktes dar, wobei erstgenannte in den ländlichen Regionen zu finden sind und Maschinenbau und andere technische Betriebe in der Stadt und Peripherie angesiedelt sind. Die am stärksten wachsenden Bereiche der Wirtschaft zwischen den Jahren 2012 und 2014 waren der Veterinärsektor mit einer Wachstumsrate von 45,3 %, gefolgt von der Weinindustrie mit 20,2 %, der Maschinenbau mit 17,7 %, der Bereich Print & Media mit 14,7 % und technisch-wissenschaftlichen Service mit 12,4 %.
Eines der größten Unternehmen des Distriktes ist die , die gleichzeitig Betreiber des Stromnetzes, eines Geothermalkraftwerks, des Hafens und des Airports von .
Infrastruktur Verkehr Straßenverkehr Verkehrstechnisch angebunden ist der durch den , der von Nordwesten kommend mit der Stadt auf der einen Seite und nach Süden mit verbindet. Der führt im gesamten Distrikt entlang der Küste und verbindet noch einmal mit auf einem langen Umweg.
Flugverkehr Am westlichen Stadtrand von liegt der Flughafen (IATA-Code: GIS), von dem als Regionalflughafen aus die wichtigsten Städte Neuseelands angeflogen werden. Neben einer asphaltierten Landebahn verfügt er über zwei zusätzliche Graspisten. Eine Besonderheit dieses Flughafens ist, dass seine Landebahn von einer Eisenbahnlinie gekreuzt wird. Neben fliegen auch Maschinen der verschiedene Flughäfen des Landes an.
Siehe auch Liste der Baudenkmale in der Region Gisborne
Literatur
Weblinks
Einzelnachweise
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