Joan Francesc March Ques (* 1927 in Santa Margalida; † 26. Juli 2019) war ein spanischer Schriftsteller.
Leben 1945 nahm March an der Universität Barcelona ein Studium der Rechtswissenschaften auf. Er trat später in die Kongregation der Heiligen Herzen ein und absolvierte ein priesterliches Studium im Santuari de Lluc auf Mallorca und in Rom. Es folgten längere Aufenthalte in Italien, Kuba und Argentinien. 1974 kehrte er nach Mallorca zurück.
1977 veröffentlichte er dort ein wohl autobiographisches Buch. Im Jahr 1978 folgte ein Werk mit einer futuristischen Vision zur weiteren Entwicklung Mallorcas. Er betätigte sich als Leiter des Projektes Lectures Mallorquines, in dem verschiedene Autoren zu Themen Mallorcas publizierten. Ein 1980 veröffentlichtes Werk befasste sich mit einer christlichen Rechtfertigung der Kriegsdienstverweigerung. 2005 veröffentlichte er seinen Briefwechsel mit dem Orientalisten Joan Mascaró i Fornés.
Joan Francesc March war ein Großneffe des Finanziers Juan March Ordinas.
Veröffentlichungen (Auswahl) L’Hereu de la corona, Novelle, 1976, deutsch: Der Kronerbe, 1980, ISBN 84-85932-00-5 Confessions d’en gori soler, 1977 Els Triomfadors, 1978 Lectures Mallorquines, 1. Band, 1979, Projektleiter Desertor, 1980 (mit Ramón Rosselló Vaquer): Història de Santa Margalida, 1981 Joan Mascaró, la vila i els margalidans, 2005
Literatur Biografische Notizen in: Der Kronerbe, 1980, ISBN 84-85932-00-5, S. 121. Núria Martí Sabaté: Joan Francesc March : mirant la terra i les estrelles. Lleonard Muntaner, Palma de Mallorca 2012, ISBN 978-84-15592-06-8.
Einzelnachweise
Kategorie:Autor Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert) Kategorie:Herz-Jesu-Missionar Kategorie:Person (Mallorca) Kategorie:Spanier Kategorie:Geboren 1927 Kategorie:Gestorben 2019 Kategorie:Mann