Die Burg Hiji (, Hiji-jō) auch Burg Yōkoku (, Yōkoku-jō), befindet sich in der Gemeinde Hiji, Präfektur Ōita. In der Edo-Zeit residierten dort die Kinoshita mit einem Einkommen von 30.000 Koku als kleinere Tozama-Daimyō.
Geschichte mini|links|Burg Hiji 1: Hommaru2: Ni-nomaru 3: San-no-maruH: Haupttor Ä: Äußeres Haupttor Rot: BurgturmB: Burgstadt Nach der Schlacht von Sekigahara erhielt im Jahr 1601 Kinoshita Nobutoshi (), ein Neffe Toyotomi Hideyoshis, das Lehen Hiji mit einem Einkommen von 30.000 Koku. Die Kinoshita regieren von der Burg Hiji aus ihr Lehen bis zur Meiji-Restauration.
Anlage Die Kinoshita, beunruhigt durch die nach der Schlacht weiter ungeklärte Zukunft der Toyotomi, bauten an der Bucht von Beppu direkt am Wasser eine neue Burg. Die Burg bestand aus den drei üblichen Bereichen Hommaru (), Ni-no-maru () und San-no-maru (), hier in „Leiterform“ (, teikaku-shiki) hintereinander angelegt. Der Zugang erfolgte durch ein Doppeltor in Kastenform (, masugata koguchi). Nach Süden war die Burg durch den – von außen gesehen dreistöckigen – Burgturm (,Tenshukaku) und durch das Meer geschützt. Vor der Südwestseite des Burgturms war ein Wachturm (Yagura) als Aussichtsplattform über das Meer (, Bōkai-yagura) angelegt.
Zu Beginn der Meiji-Zeit wurden die Gebäude der Burg weitgehend abgetragen. Erhalten geblieben sind die Wachtürme Kimon-Yagura () und Kane-yagura (), die aber auf andere Stellen umgesetzt worden sind. In den letzten Jahren ist die Residenz im Ni-no-maru als Ninomaru-kan () nachgebaut worden.
Bilder
Literatur Yamanouchi, Junji: Hiji-jo in: Miura, Masayuki (Hrsg.): Shiro to jinya. Saikoku-hen. Gakken, 2006, ISBN 978-4-05-604379-2. Nishigaya, Yasuhiro (Hrsg.): Hiji-jo. In: Nihon meijo zukan, Rikogaku-sha, 1993, ISBN 4-8445-3017-8.
Weblinks
Hiji Kategorie:Bauwerk in der Präfektur Ōita Kategorie:Rekonstruiertes Bauwerk in Japan Kategorie:Erbaut in den 1600er Jahren Hiji Kategorie:Hiji (Ōita)