Méras (okzitanisch Meràs) ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Département Ariège in der Region Okzitanien (zuvor Midi-Pyrénées); sie gehört zum Arrondissement Saint-Girons und zum Kanton Arize-Lèze.

Lage Méras liegt im Norden des Départements Ariège. Nächstgelegene Stadt ist das etwa 26 Kilometer (Luftlinie) ostsüdöstlich gelegene Pamiers; die Großstadt Toulouse ist knapp 70 Kilometer in nördlicher Richtung entfernt. Die Gemeinde liegt im Massif du Plantaurel. An der nordöstlichen Gemeindegrenze verläuft das Flüsschen Camedon.

Die Gemeinde besteht aus dem Dorf Méras und etlichen Einzelgehöften.

Geschichte Ein (untergegangenes) Schloss von Méras wurde erstmals im Jahr 1263 als Besitz der Grafen von Foix erwähnt. Der Ort war Teil der Kastlanei Le Carla innerhalb der Grafschaft Foix und wurde durch die Nebenlinie Foix-Rabat regiert. In den Religionskriegen wurde der Ort 1568 von Hugenotten verwüstet. Die Gemeinde gehörte von 1793 bis 1801 zum District Mirepoix-Pamiers. Zudem lag sie von 1793 bis 1801 im Kanton Daumazan und war von 1801 bis 2015 Teil des Kantons Le Mas d’Azil (1793–1801 unter dem Namen Kanton Mas d’Azis).

Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2012 2019Einwohner 67 71 73 63 45 61 75 102 104Quellen: Cassini und INSEE Im 19. Jahrhundert zählte der Ort zeitweise beinahe 200 Einwohner. Die zunehmende Mechanisierung der Landwirtschaft führte zu einem kontinuierlichen Absinken der Einwohnerzahlen bis auf die Tiefststände Ende des 20. Jahrhunderts.

Sehenswürdigkeiten Kirche Saint-Martin; erbaut 1633, erweitert 1863, Glockenturm aus dem Jahr 1927 Wegkreuz an der D26 westlich des Dorfs

Weblinks

Kurzinfo über die Gemeinde Kirche Saint-Martin Fotos der Dorfkirche Saint-Martin

Kategorie:Ort in Okzitanien