mini|hochkant|Grabstätte Heide Grübl auf dem Friedhof Ohlsdorf Heide Grübl (bürgerlich Giselheid Giesing-Grübl) (* 31. Oktober 1937 in Gurk; † 18. Juni 2013) war eine österreichische Schauspielerin und Hörspielsprecherin.
Leben Heide Grübl wurde an der Londoner Royal Academy of Dramatic Art zur Schauspielerin ausgebildet. Erste Verpflichtungen führten sie nach Wien und Berlin, dort unter anderem an die Volksbühne. Von 1964 bis 2004 gehörte Grübl dem Ensemble des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg an. In der Hansestadt spielte sie in dieser Zeit auch an den Kammerspielen und am St. Pauli-Theater. Gastweise trat sie daneben bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen und am Landestheater Niederösterreich in St. Pölten auf.
Ende der 1960er-Jahre begann Heide Grübl sporadisch vor der Kamera zu arbeiten und war in bekannten Serien wie Percy Stuart, Im Auftrag von Madame oder Das Duo zu sehen. Zwischen 2005 und 2007 spielte sie in mehreren Folgen die Rolle der Frau Märtens in der ZDF-Serie Der Fürst und das Mädchen.
Nach ihrer Berufsausbildung hatte Heide Grübl in einigen Hörspielen der BBC mitgewirkt. Auch in Deutschland sprach sie ab 1967 in verschiedenen Produktionen des Norddeutschen Rundfunks.
Heide Grübl verstarb 75-jährig und wurde auf dem Hamburger Friedhof Ohlsdorf beigesetzt. Die Grabstätte befindet sich im Planquadrat P 25 nördlich des Wasserturms an der Cordesallee.
Filmografie 1968: Über den Gehorsam 1971: Percy Stuart – Die Weltregierung 1972: Im Auftrag von Madame – Walzer linksrum 1974: Die Jungfrau von Orleans 1974: Tatort – 3:0 für Veigl 1974: Im Auftrag von Madame – Gespenst zu verkaufen 1977: Frauen in New York 1979: Perichole 1992: Schlafende Hunde 1995: Doppelter Einsatz – Tödlicher Einsatz 1996: Tatort – Der kalte Tod 1997: Freier Fall 2002: Mord im Haus der Herrn 2004: Das Duo – Bauernopfer 2005–2007: Der Fürst und das Mädchen (19 Folgen als Frau Märtens) 2006: Tatort – Schwarzes Herz 2009: Das Duo – Wölfe und Lämmer
Hörspiele 1967: Fahren Sie mit uns nach Gamberien – Autor: Jiří Melisek – Regie: Otto Kurth 1969: „O“ – Autor: Sandro Key-Aaberg – Regie: Heinz Hostnig 1970: Kein Kündigungsgrund – Autor: Klas Ewert Everwyn – Regie: Wolfgang Schenck 1972: Ende gut – alles gut – Autor: Peter Hoch – Regie: Heinz Hostnig 1972: Von einem der auszog, das Fürchten zu lernen – Autoren und Regie: Veit Erlmann und Edgar Piel 1974: Das Haus in Oneida – Autor: Lars Gustafsson – Regie: Horst Loebe 1974: Für den Funk dramatisierte Ballade von drei wichtigen Männern sowie dem Personenkreis um sie herum – Autorin: Elfriede Jelinek – Regie: Heinz Hostnig 1974: Der Traum als Dictionnaire oder Est et non – Autor: Ingomar von Kieseritzky – Regie: Heinz Hostnig 1977: Agrippina – Autor: Daniel Casper von Lohenstein – Regie: Hubert Fichte 1979: Schafskopfhörer – Autorin: Ginka Steinwachs – Regie: Heinz Hostnig 1979: Knuff – Autor: Rainer Puchert – Regie: Hans Rosenhauer 1982: Die Kolonie – Autor: Pierre Carlet de Marivaux – Regie: Ulrich Heising 1986: Öffentlich-Rechtlich – Autor: Alois Schöpf – Regie: Günter Bommert
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