Wemaers-Cappel, westflämisch: Wemoars-Kapel, ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand: ) im Département Nord in der Region Hauts-de-France. Sie gehört zum Arrondissement Dunkerque und ist Mitglied im Gemeindeverband Cœur de Flandre Agglo. Die Bewohner werden Wemaers-Cappelois und Wemaers-Cappeloises genannt.
Geografie
Wemaers-Cappel liegt in Französisch-Flandern, etwa 26 Kilometer südsüdöstlich von Dünkirchen und etwa 49 Kilometer nordwestlich von Lille am westlichen Rand der Hügelkette Monts de Flandre in der Région naturelle Houtland. Die Gemeinde wird von den zeitweise trockenfallenden Flüsschen Wemaers-Cappel, Zuytpeene, Rue du Midi und verschiedenen kleineren Bächen entwässert. Das Zentrum liegt auf einer Höhe von etwa . Das Gemeindegebiet ist größtenteils flach, steigt jedoch im Südosten auf über an.
Nahezu die gesamte Fläche der Gemeinde wird landwirtschaftlich genutzt (Stand: 2018).
Wemaers-Cappel grenzt im Nordosten an Zermezeele, im Osten an Hardifort, im Südosten an Cassel, im Süden an Zuytpeene, im Westen an Ochtezeele und im Nordwesten an Arnèke.
Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2013 2020 Einwohner 254 255 198 198 186 230 251 251 246 Quellen: Cassini und INSEE
Sehenswürdigkeiten
Kirche Saint-Martin, seit 1947 als Monument historique eingeschrieben. Sie birgt zahlreiche Ausstattungsgegenstände, die in der Base Palissy gelistet sind, darunter eine große Anzahl, die als Monument historique der beweglichen Objekte klassifiziert sind. Wasserturm
Verkehr Wemaers-Cappel liegt abseits größerer Verkehrsachsen. Die Departementsstraße D 26 von Watten nach Cassel verläuft entlang der südlichen Gemeindegrenze. Die Departementsstraße D 11 führt in nordwestlicher Richtung zur Küste nach Gravelines. Die nachgeordnete D 52 folgt auf der östlichen Gemeindegrenze der Trasse einer ehemaligen Römerstraße in Richtung Dünkirchen. Die nachgeordnete D 338 verbindet das Zentrum mit Zuytpeene im Süden und mit Hardifort im Osten.
Literatur Le Patrimoine des Communes du Nord. Flohic Editions, Band 1, Paris 2001, ISBN 2-84234-119-8, S. 480–483.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Ort in Hauts-de-France