Dugny-sur-Meuse ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand: ) im Département Meuse in der Region Grand Est (bis 2015: Lothringen). Die Gemeinde gehört zum Arrondissement Verdun, zum Kanton Verdun-2 und zum Gemeindeverband Communauté de communes du Val de Meuse et de la Vallée de la Dieue.

Geografie Dugny-sur-Meuse liegt etwa fünf Kilometer südlich von Verdun an der Maas (frz.: Meuse), die die östliche Gemeindegrenze bildet. Umgeben wird Dugny-sur-Meuse von den Nachbargemeinden Belleray im Norden, Haudainville im Nordosten, Dieue-sur-Meuse im Osten und Südosten, Ancemont im Südosten und Süden, Senoncourt-les-Maujouy im Süden und Südwesten sowie Landrecourt-Lempire im Westen.

Durch die Gemeinde führt die Autoroute A4.

Geschichte Dugny wurde bekannt, als im August 843 hier die karolingischen Herrscher Lothar I., Ludwig II. (genannt "der Deutsche") und Karl II. (genannt „der Kahle“) "convenerunt in loco Dungeih quod est iuxta Uiriduna", also in Dugny nahe Verdun zusammenkamen (Regesta Imperii I., 368). Thema war die Teilung des Frankenreiches.

Die Kämpfe von Franzosen und Nordafrikanern gegen die Deutschen 1914–1916 um das Fort Dugny brachten viele Tote hervor, sodass heute nicht nur eine Gefallenengedenkstätte ("ossuaire"), sondern auch eine Totenstadt ("nécropole") besucht werden können, die den Friedhof auch mit vielen muslimischen Gräbern umrahmen. Fast 2000 Soldaten sind hier begraben.

Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2019Einwohner 1221 1284 1181 1224 1247 1279 1324 1311 Quellen: Cassini und INSEE

Sehenswürdigkeiten Alte Kirche Notre-Dame aus dem 12. Jahrhundert mit Wehrfriedhof Neue Kirche Nativité-de-la-Vierge Kapelle Saint-Pierre-Saint-Paul in Billemont Nationalfriedhof Lavoir (Waschhaus)

Literatur Le Patrimoine des Communes de la Meuse. Flohic Editions, Band 2, Paris 1999, ISBN 2-84234-074-4, S. 1098–1101.

Weblinks

Kategorie:Ort in Grand Est Kategorie:Träger des Croix de guerre 1914–1918 (Ort in Frankreich) Kategorie:Ort an der Maas