Hermann Angermeyer (* 14. Februar 1876 in Bremen;Vgl. Kunst- und Auktionshaus Eva Aldag: Hermann Angermeyer (1876–1955) – Öl auf Holz, „Portrait des Hamburger Kaufmanns und Senators Gustav Rudolph Gossler (1866–1948)“, (Exposé, ), abgerufen am 9. Juni 2016; nach anderen Angaben in Kirchdorf auf Georgswerder, heute Hamburg-Wilhelmsburg, vgl. Hans-Dieter Mahlstedt: Kunstverein zeigt Werke von Hermann Angermeyer: Der Goldlichtmaler in Fischerhude. Artikel vom 15. Mai 2011 im Portal weser-kurier.de, abgerufen am 9. Juni 2016 † 1955, wohl in Fischerhude) war ein deutscher Genre-, Porträt- und Landschaftsmaler sowie Grafiker der Düsseldorfer Schule, der sich in einer späteren Phase seines künstlerischen Schaffens dem Impressionismus zuwandte.

Leben Angermeyer studierte von 1890 bis 1892 an der Kunstgewerbeschule Hamburg. Dann besuchte er von 1892 bis 1904 die Kunstakademie Düsseldorf. Dort waren Heinrich Lauenstein, Hugo Crola, Arthur Kampf, Peter Janssen d. Ä. und Adolf Schill seine wichtigsten Lehrer. Angermeyer, der als freischaffender Maler sein Atelier im Haus von Otto Boyer in der Wildenbruchstraße 94 in Düsseldorf-Oberkassel hatte,„Wildenbruchstraße 94 E. Boyer, Otto, Kunstmal. Angermeyer, Herm., Kunstm.“ In: Adreßbuch für die Stadtgemeinde Düsseldorf und die Bürgermeistereien Benrath, Erkrath... 1910. S. 333 (uni-duesseldorf.de) war Mitglied der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft, der Künstlervereinigung Laetitia und von 1908 bis 1938 des Künstlervereins Malkasten. Nach nur zwei Jahren Ehe starb 1916 seine Ehefrau Elisabeth. Nachdem auch seine Tochter Ursula verstorben war, zog er 1938 endgültig nach Fischerhude, das er seit 1908 im Sommer öfter besucht hatte, und wurde festes Mitglied der dortigen Künstlerkolonie.Enkelin vermachte dem Kunstverein Fischerhude den Nachlass des Malers Hermann Angermeyer: „Licht auf Leinwand gegossen“. Artikel vom 2. Dezember 2009 im Portal kreiszeitung.de, abgerufen am 9. Juni 2016. Seit 1900 nahm Hermann Angermeyer regelmäßig an größeren Ausstellungen teil – 1900: Düsseldorfer Pfingstausstellung; 1904: Große Berliner Kunstausstellung; 1904: Internationale Kunstausstellung Düsseldorf; 1909: München; 1910: Wien; 1937: Haus der Kunst, München. Sein Bild Die Arbeit eines Nähers gehörte 1914 zum Beitrag des Deutschen Reiches auf der Biennale di Venezia.Ursula Zeller, Katia Reich: Die deutschen Beiträge zur Biennale Venedig 1895–2007. DuMont, Köln 2007, ISBN 978-3-83219-016-3, S. 186, 321.

Werke (Auswahl) Im Atelier, um 1904 Selbstbildnis, um 1910 Im Garten (Lesende Frau, Porträt der Ehefrau Elisabeth), um 1910 Goldlicht im Winter, 1910 Die Arbeit eines Nähers, 1914 Porträt des Hamburger Kaufmanns und Senators Gustav Rudolph Gossler, 1914 Tulpen mit Figur, 1915 Porträt der Tochter Ursula Angermeyer, um 1920 Überschwemmte Wümmewiesen, um 1920 Überschwemmte Wümmewiesen, um 1930 Vorfrühling, um 1930 Wümmewiesen, um 1935 Überschwemmte Wiesen, um 1935 An der Wümme, um 1940 Nebeliger Morgen, um 1940 Winter im Dorf, um 1940 Häuser im Schnee, um 1940 Abendstimmung, um 1940 Abends an der Wümme, um 1940 Wintermorgen, um 1940 Frühling in Fischerhude, um 1940 Wilkens Scheune, um 1940 Fischerhuder Landschaft, um 1940 Morgenstimmung an der Wümme, 1943 Fahrt mit dem Pferdeschlitten, um 1950

Galerie

Literatur

Weblinks Hermann Angermeyer, Biografie im Portal richter-kafitz.de Hermann Angermeyer, Bildergalerie im Portal kunstverein-fischerhude.de

Einzelnachweise

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