Georgios Derpapas (; * 11. November 1937 in Katerini; † 24. September 2014 auf Mykonos) war ein griechischer Maler und Grafiker. Er gilt als Vertreter des griechischen Surrealismus.

Leben Derpapas wuchs in Thessaloniki auf, im Alter von 19 Jahren zog er nach Hamburg, wo er Betriebswirtschaft studierte, 1960 wandte er sich ausschließlich der Maleri zu. Im Hamburger Künstlerklub „die insel“ hatte er seine erste Einzelausstellung, 1967 zog er zurück nach Griechenland. Von dan an beschäftigte er sich ausschließlich mit der Malerei.

Im Laufe seiner künstlerischen Karriere realisierte er zahlreiche Einzelausstellungen innerhalb und außerhalb Griechenlands und nahm an bedeutenden internationalen Kunstveranstaltungen teil. Seine Werke lassen Einflüsse des Surrealismus und der fantastischen Tendenzen der Wiener Schule erkennen, die er mit einem realistischen Stil kombinierte. Seine Arbeiten enthalten das Element der Verzerrung, intensive Farben und Elemente der byzantinischen Malerei, wodurch vieldeutige Kompositionen entstehen konnten.

Er starb 2014. Seine Arbeiten zählen zu den wichtigsten des griechischen Surrealismus. Seine Werke sind unter anderem in der Nationalgalerie in Athen.

Ausstellungen (Auswahl) 1964: Tillybs (Hamburg) 1964: Die Insel 1969: Goethe Institut 2014: Pinakothek Giorgos N. Vogiatzoglou (Athen) „To xroniko mias filias“ (, Die Chronik einer Freundschaft)

Einzelnachweise

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