František Hegenbarth (Franz Hegenbarth; * 10. Mai 1818 in Gersdorf, Böhmen; † 20. Dezember 1887 in Prag) war ein Cellist und Musikpädagoge. Sein Vater war Lehrer in Gersdorf - Johann Hegenbarth, seine Mutter Theresie Hickisch.

Leben

Hegenbarth studierte von 1831 bis 1837 am Prager Konservatorium bei Johann Baptist Hüttner. Er war Cellist in den Orchestern der Theater von Graz, Linz und Lemberg und unterrichtete von 1844 bis 1865 als Professor am Mozarteum in SalzburgMargaret Campbell, The Great Cellists, London 2011 (Digitalisat) sowie ab 1865 am Prager Konservatorium. Zu seinen Schülern zählten Otakar Berger, Hanuš Wihan, Mořic Blodek, Josef Kompit und Heinrich Grünfeld. Als Kammermusiker spielte er in einem Quartett mit Anton Bennewitz, Vojtěch Hřímalý und Franz Deutsch und in einem Trio mit Bedřich Smetana und Anton Bennewitz. 1869 veröffentlichte er 18 Übungen für das Violoncello.

Am 10. September 1863 heiratete er in Salzburg Aloisie Arrigler (19.6.1841 Salzburg – † 9.6.1881 Prag), eine Konzertsängerin. In Salzburg wurde im Jahre 1864 sein Sohn Friedrich - Fritz Hegenbarth geboren. Seine Tochter Josefa Rosina im Jahr 1866 im Prag.

Seine Frau Aloisie starb am 9. Juni 1881 im Prag. Nach ihrem Tod wurde ihr Leichnam nach Salzburg gebracht, wo sie beigesetzt wurde.

Franz (František) Hegenbarth starb am 20. Dezember 1887 in Prag im Alter von 70 Jahren. Sein Leichnam wurde nach seinem Tod ebenfalls nach Salzburg zur Beisetzung gebracht.

Quellen Český hudební slovník - František Hegenbart Margaret Campbell: "The Great Cellists", Faber & Faber, 2011, ISBN 978-0-571-27801-5

Einzelnachweise

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