mini|Lage von Rușchița im Kreis Caraș-Severin mini|Kirche in Rușchița Rușchița (, ) ist ein Dorf im Kreis Caraș-Severin in der Region Banat in Rumänien. Das Dorf Rușchița gehört zur Gemeinde Rusca Montană.
Geografische Lage Rușchița liegt im Norden des Kreises Caraș-Severin, an der Grenze zum Kreis Timiș, im Poiana-Ruscă-Gebirge.
Nachbarorte
Geschichte Eine erste urkundliche Erwähnung der Ortschaft stammt aus dem Jahr 1803. Im Laufe der Jahre tauchten verschiedene Schreibweisen des Ortsnamens auf: 1888 Ruszkicza, 1913 Ruszkica, 1924 Rușchița., Siebenbürger Ortschaften
Istvan Ferenczy entdeckte 1828 als Erster die Marmorvorkommen bei Rușchița. Er verglich diesen weißen Marmor mit dem Carrara-Marmor., Marmor in Rușchița 1883 begann der Banater Ingenieur Johann Biener (1817–1900) mit dem Abbau des Marmorvorkommens von Rușchița. 1912 wurde dieser bereits in 12 Länder exportiert. Das Wiener Bankpalais wurde mit Marmor von Rușchița erbaut, ebenso das Budapester Parlamentsgebäude und der Parlamentspalast in Bukarest. Der Adler im Oval Office des Weißen Hauses ist aus Rușchița-Marmor, der Mailänder Dom wurde in den 1970er Jahren mit Rușchița-Marmor restauriert., Der Marmorsteinbruch von Rușchița
Bevölkerungsentwicklung VolkszählungVarga E. Árpád: Volkszählungen 1880–2002 bei kia.hu, letzte Aktualisierung am 2. November 2008 (PDF; 838 kB; ungarisch). Ethnie Jahr Bevölkerung Rumänen Ungarn Deutsche Slowaken 1880 608 108 37 160 303 1910 558 118 143 123 174 1941 402 137 28 117 120 1977 821 708 20 40 53 2002 453 402 14 28 9 2011Varga E. Árpád: Volkszählungen 1852–2011 in Rumänien bei nepszamlalas.adatbank.ro (ungarisch). 328 283 - 13 -
Weblinks digi24.ro, Der Marmorsteinbruch in Rușchița. willypragher.blogspot.de, Der Steinbruch von Rușchița
Einzelnachweise
Kategorie:Ort im Banat (Rumänien) Kategorie:Ersterwähnung 1803