mini|Lage der Gemeinde Turnu Ruieni im Kreis Caraș-Severin mini|Turnu Ruieni auf der Josephinischen Landnahme Turnu Ruieni (, auch Sebestorony) ist eine Gemeinde im Kreis Caraș-Severin in der Region Banat in Rumänien. Zur Gemeinde Turnu Ruieni gehören auch die Dörfer Borlova, Cicleni, Dalci, Zervești und Zlagna.
Geografische Lage Turnu Ruieni liegt am Sebeș-Ufer, am Fuße des Bergmassivs Muntele-Mic, in 8 km Entfernung von Caransebeș, an der Kreisstraße DJ 608A.roturism-info.ro, Turnu Ruieni.
Nachbarorte
Geschichte Die Ortschaft entstand durch den Zusammenschluss der beiden Dörfer Turnu und Ruieni.
Das Dorf Turnu wurde 1462 erstmals urkundlich erwähnt. Der Name kommt von dem Turm des Ovid (Turnu=Turm), ein mittelalterlicher Turm auf dem Dorfareal, dessen Überreste heute noch zu sehen sind.
Ruieni tritt 1458 erstmals in den Urkunden mit dem ungarischen Ortsnamen Pokolfalu in Erscheinung. Ab dem 17. Jahrhundert erscheint der Ort unter der Bezeichnung Rien, dann Rüeni, Rujen, Ruyeni und Rejeni in den Zeitdokumenten.
Auf der Josephinischen Landaufnahme von 1717 ist der Ort Ruen eingetragen. Nach dem Frieden von Passarowitz (1718) war die Ortschaft Teil der Habsburger Krondomäne Temescher Banat. Der Vertrag von Trianon am 4. Juni 1920 hatte die Dreiteilung des Banats zur Folge, wodurch Turnu Ruieni an das Königreich Rumänien fiel.
Bevölkerungsentwicklung VolkszählungVarga E. Árpád: Volkszählungen 1880–2002 bei kia.hu, letzte Aktualisierung am 2. November 2008 (PDF; 838 kB; ungarisch). Ethnie Jahr Bevölkerung Rumänen Ungarn Deutsche Andere 1880 4039 4025 - 8 6 1910 4939 4895 17 14 13 1930 4780 4748 8 13 11 1977 4064 4005 9 1 49 2002 3663 3661 - 1 1 2021 3131 2906 - 2 224 (22 Roma)
Persönlichkeiten
Trandafir Cocârlă (1929–1991), Politiker
Weblinks
Turnu Ruieni bei ghidulprimariilor.ro
Einzelnachweise
Kategorie:Ort im Banat (Rumänien) Kategorie:Ersterwähnung 1462