mini|Braten von Croûtons in Butter mini|Weißbrotcroutons mini|Mischbrotcroutons sind kleine Würfel von geröstetem oder in Fett gebratenem Brot. Sie dienen als Suppeneinlage (traditionell bei Fischsuppe und Tomatensuppe), als Salateinlage (besonders bei Caesar Salad oder Feldsalat), als Beilage oder als Unterlage für kleine Fleischstücke, Ragouts und Ähnliches (z. B. bei Bruschetta). Kartoffelklöße werden häufig mit einigen Croûtons gefüllt. Regional werden Croûtons auch als Semmelbrösel bezeichnet. So enthalten etwa Thüringer Klöße geröstete Weißbrotwürfel, die dort Semmelbrösel heißen.
Größere, ausgehöhlte und gefüllte Croûtons sind Croûtes.
Geschichte Croûtons leiten sich etymologisch von lat. crusta = die Kruste; crustum = mit einer Kruste versehenes feines Backwerk, Zuckerwerk; ab bzw. deren Verkleinerung: crustulum = Zuckerplätzchen.
Im Französischen taucht der Begriff Croûton zuerst im 17. Jahrhundert auf als Beschreibung eines kleinen Stückchens Brotkruste, serviert zu Getränken.
Im 18. Jahrhundert findet sich der Begriff in der deutschsprachigen Oeconomischen Encyclopädie:
Etwa einhundert Jahre später findet sich der Begriff in Ausweitung dieser (bisher) einfachen Formen:
Noch einmal 50 Jahre später sind Croûtons:
Heute bezeichnen sie in der Regel, wie ursprünglich, einfache Brot- oder Kräuterbrotwürfel, die in Fett (vorrangig Butter) geröstet werden und als Beilage zu Suppen und Salaten gereicht werden.
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Einzelnachweise
Kategorie:Beilage Kategorie:Suppeneinlage