mini|Giovanni Malagò (2020)

Giovanni Malagò (* 13. März 1959 in Rom) ist ein italienischer Unternehmer und Sportfunktionär. Seit Juni 2026 ist er Präsident der Federazione Italiana Giuoco Calcio (FIGC). Zudem ist er seit 2019 Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Von 2013 bis 2025 war er Präsident des Comitato Olimpico Nazionale Italiano (CONI). Er war außerdem Präsident des Organisationskomitees der Olympischen Winterspiele 2026.

Leben Als Jugendlicher und während des Studiums betrieb er eine Vielzahl an Sportarten. Als Futsalspieler wurde er dreimal italienischer Meister und gewann viermal den Pokal. Er war Mitglied der italienischen Nationalmannschaft, die an der damals noch inoffiziellen Weltmeisterschaft in Brasilien teilnahm. Nach seinem Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität La Sapienza in Rom trat er in den Automobilhandel seines Vaters ein.

1997 wurde er der Präsident des elitären Circolo Canottieri Aniene, mit dem er 2013 bei den Weltmeisterschaften fünf der acht italienischen Medaillen gewann und Italien zur erfolgreichsten Mannschaft führte. Im Jahr 1997 organisierte er die Rennen anlässlich 50 Jahre Ferrari. Ab 1998 und 1999 war er der Verantwortliche für das Tennisturnier Italian Open sowie 2001 für Profibasketball bei Virtus Roma.

2000 wurde er Mitglied des Exekutivkomitees des Comitato Olimpico Nazionale ItalianoAngela Teja & Marco Impiglia: Italy, in: James Riordan & Arnd Krüger: European Cultures in Sport: Examining the Nations and Regions. Bristol: Inellect 2003, S. 139–157; ISBN 1-8415-0014-3 und organisierte u. a. die Volleyball-Europameisterschaft der Männer 2005 und die Schwimmweltmeisterschaften 2009. 2013 wurde er in einer Kampfabstimmung gegen den Favoriten Raffaele Pagnozzi zum Präsidenten des CONI gewählt.

Am 1. Januar 2019 wurde Malagò auf der 133. IOC-Session in Buenos Aires als individuelles Mitglied in das Internationale Olympische Komitee aufgenommen. In dieser Funktion war er maßgeblich an der erfolgreichen Bewerbung Mailands und Cortina d’Ampezzos für die Winterspiele 2026 beteiligt. Seine Amtszeit als CONI-Präsident endete im Juni 2025.

Am 22. Juni 2026 wurde er mit 68,5 % der Stimmen zum Präsidenten der Federazione Italiana Giuoco Calcio gewählt.

Er ist Sponsor und Ehrenmitglied des Auditorium Parco della Musica in Rom und der Italienischen Leukämiehilfe sowie des Kinderkrankenhauses Bambino Gesù.

Auszeichnungen 2021: Großkreuz des Verdienstordens der Italienischen Republik 2021: Kommandeur des St. Agatha-Ordens 2025: Collare d’Oro al Merito Sportivo (Goldenes Halsband für sportliche Verdienste) des CONI 2026: Olympischer Orden in Gold

Weblinks

Profil auf der Website des IOC (englisch)

Einzelnachweise

Kategorie:Sportfunktionär (Italien) Kategorie:Futsalnationalspieler (Italien) Kategorie:IOC-Mitglied Kategorie:Träger des Verdienstordens der Italienischen Republik (Großkreuz) Kategorie:Träger des Olympischen Ordens Kategorie:Olympische Winterspiele 2026 Kategorie:Italiener Kategorie:Geboren 1959 Kategorie:Mann