miniatur|Karla Nina Diedrich (2017) Karla Nina Diedrich (* 12. August 1983 in Ost-Berlin) ist eine deutsche Schauspielerin.
Leben Karla Nina Diedrich wuchs in Ostberlin auf und ging in Schweden zur Schule.
Während der Grundschule spielte sie zusammen mit ihrem Bruder für den Fernsehfilm Weiß wie Schnee, rot wie Blut der Ziegler Film von Bernd Böhlich ihre erste Kinderhauptrolle. Kurz darauf spielte sie eine Episodenhauptrolle in Die Kids von Berlin-Der verlorene Sohn unter der Regie von Markus Imboden.
Später wurde sie Ensemblemitglied des Friedrichstadtpalastes Berlin und wirkte dort bei mehreren Weihnachtsmusicals mit. Mit 17 Jahren zog sie nach Schweden und lebte dort 3 Jahre.
2004 zog sie nach Dänemark, um das European Filmcollege European Filmcollege in Ebeltoft zu besuchen. Dort realisierte sie erste eigene Kurzfilme, einen der 15 Abschlussfilme und konzentrierte sich weiter auf das darstellende Spiel.
2006 spielte sie in dem Musikvideo Das absolute Glück von Peter Licht und wurde dort einer breiteren Masse bekannt. Es folgten Auftritte bei der SOKO Leipzig (Letzter Wille, Regie: Jörg Mielich), dem German Mumblecore Kinofilm Am Ende der Straße von Nils Strüven, der Reihe Jugendliebe mit Inka Bause, dem DFFB Film Skinny Love von Janin Halisch, der auf den 46. Internationalen Hofer Filmtagen Premiere feierte. Sie ist außerdem aus der Coke Zero-Werbung mit Manuel Neuer bekannt.
Theatererfahrungen sammelte sie bei La dernière Crise von Vanessa Stern in den Sophiensälen, wo sie unter anderem einen eigenen komischen Monolog verfasste sowie bei Hilda von Benjamin Kiss im Hau und beim Brechtfestival in Augsburg.
Seit 2013 pendelt sie zwischen Dänemark und Deutschland, spricht fließend Dänisch und wirkt in dänischen Filmproduktionen mit.
2016 spielte sie In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte als Episodenhauptrolle unter der Regie von Dieter Laske und in Der Kriminalist unter Regie von Theresa von Eltz.
Das Theaterstück „Makembo!“ von Micki Weinberg, in der Karla Nina eine der Hauptrollen spielt, feierte 2016 auf dem ID Festival im Radialsystem Berlin Premiere.
In der Serie Sløborn spielt sie die Rolle der Sozialarbeiterin Freja.
Filmografie Kinofilme 2011: Am Ende der Straße 2011: Friedrichstraße
Fernsehen 1996: Weiß wie Schnee, rot wie Blut 1997: Der verlorene Sohn – Die Kids von Berlin 2011: Jugendliebe 2013: Soko Leipzig – Letzter Wille 2016: In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte Generationswechsel 2016: Der Kriminalist 2020–2021: Sløborn (Fernsehserie, 13 Folgen) 2021: Tatort: Borowski und der gute Mensch 2021: Zurück ans Meer (Fernsehfilm) seit 2022: Malibu (Fernsehreihe) 2022: Camping für Anfänger 2022: Ein Zelt für drei 2023: Schwesterherzen 2023: Küss den Frosch 2023: Mein Traum, dein Traum 2023: Tatort: Borowski und die große Wut
Kurzfilme (Auswahl) 2006: Schwärmer 2009: Abend teurer Abenteuer 2012: Skinny Love 2013: Georgi 2015: Ballerina 2016: Kamera Obscura
Werbung 2012: Coke Zero 2013: Pringles, Larry Charles
Musikvideo 2006: Das absolute Glück – PeterLicht
Eigene Regiearbeiten 2005: The Dress, 15 min, European Filmcollege 2005: Counter Crush, 5 min, European Filmcollege 2005: Euthanasia, Musikvideo 2015: Schildkröten lieben Erdbeeren, Co-Regie
Preise und Auszeichnungen 2014: Publikumspreis Sehsüchte Festival (Deutschland) für Am Ende der Straße von Nils Strüven 2015: 3. Platz Publikumspreis Internationale Grenzland-Filmtage Selb (Deutschland) für Asphaltblau von Tobias Fitting
Weblinks
Karla Nina Diedrich Website Karla Nina Diedrich bei Agentur Hobrig
Einzelnachweise
Kategorie:Theaterschauspieler Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1983 Kategorie:Frau