Hardifort (westflämisch Harrevôorde, ) ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand: ) im Département Nord in der Region Hauts-de-France. Sie gehört zum Arrondissement Dunkerque und ist Mitglied im Gemeindeverband Cœur de Flandre Agglo. Die Einwohner werden Hardifortois und Hardifortoises genannt.
Geografie
Hardifort liegt in Französisch-Flandern, etwa 25 Kilometer südsüdöstlich von Dünkirchen und etwa 46 Kilometer westnordwestlich von Lille. Die Gemeinde befindet sich in der Région naturelle Houtland am Nordrand der Hügelkette Monts de Flandre. Sie wird entwässert von der Sale Becque, die im äußersten Süden des Gemeindegebiets entspringt und es von Süd nach Nord durchströmt, Weitere Fließgewässer sind das zeitweise trockenfallende Flüsschen Hardifort, die Becque d’Oudezeele und verschiedene kleinere Bäche. Das Zentrum liegt auf einer Höhe von etwa . Das Gemeindegebiet ist flach, steigt aber im Süden rasch auf an.
Fast die gesamte Fläche der Gemeinde wird landwirtschaftlich genutzt (Stand: 2018).
Umgeben wird Hardifort von den fünf Nachbargemeinden:
Etymologie und Geschichte Hardifort wurde 1140 unter dem Namen „Hardinfort“ erwähnt, in der Folge als „Hardigford“ (1144), „Hardingford“ (1148). Der Name leitet sich aus dem germanischen Hardinga furdu ab, der Furt der Menschen von Hardo. Die Römerstraße von Cassel nach Wylder überquerte die Sale Becque.
Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2013 2020Einwohner 395 345 328 338 360 366 399 371 401 Quellen: Cassini und INSEE mini|Kirche Saint-Martin mit separatem Glockenturm (Klockhuis / maison des cloches) Sehenswürdigkeiten
Kirche Saint-Martin. Ihr Glockenturm (Klockhuis) aus dem frühen 19. Jahrhundert ist seit 1989 als Monument historique eingeschrieben.
Verkehr Die Departementsstraße D 916, die ehemalige Route nationale 16 von Sarcelles über Cassel nach Dünkirchen über Wormhout, durchquert die Gemeinde von Süd nach Nord. Die nachgeordneten Departementsstraßen D 52 uns D 218 werden entlang an der südwestlichen bzw. südöstlichen Gemeindegrenze geführt. Die D 338 verbindet Hardifort mit Wemaers-Cappel im Südwesten. Busse einer Linie der Transportgesellschaft Arc-en-Ciel des Départements Nord fahren zwischen Dünkirchen und Hazebrouck.
Literatur Le Patrimoine des Communes du Nord. Flohic Editions, Band 1, Paris 2001, ISBN 2-84234-119-8, S. 466–467.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Ort in Hauts-de-France
Kategorie:Ersterwähnung 1140