Die Saison 2006/2007 der Leistungsklasse A war die 18. Austragung der höchsten Spielklasse im Schweizer Fraueneishockey und zugleich die 21. Schweizer Meisterschaft. Den Titel gewann zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte die Frauenmannschaft des HC Lugano, die damit ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigte.
Modus Der Spielmodus sieht eine gemeinsame Qualifikationsrunde, geteilte Zwischenrunden sowie Play-offs (Best-of-Three) und Play-outs vor. Die Qualifikationsrunde besteht aus Hin- und Rückrunde mit insgesamt 12 Spielen je Mannschaft. Anschließend spielen die Mannschaften auf den Rängen 1–4 und 5–7 getrennt die Zwischenrunde aus, dabei wird die Hälfte der Punkte mitgenommen. Jede Mannschaft absolviert eine Einfachrunde mit Hin- und Rückspiel in der Zwischenrunde. Die Mannschaften der Play-off-Gruppe spielen anschliessend in den Play-offs um den Schweizer Meistertitel, während die Mannschaft auf dem siebten Platz in den Play-outs gegen die drei besten Mannschaften der LKB um den Auf- und Abstieg spielt (Play-outs).
Nach der Einführung von Overtime nach der Zwei-Punkte-Regel vor der letzten Saison geht die Leistungsklasse A nun zur Drei-Punkte-Regel über: Für einen Sieg nach regulärer Spielzeit gibt es drei Punkte, für einen Sieg nach Verlängerung oder Penaltyschiessen zwei Punkte, für eine Niederlage nach Verlängerung oder Penaltyschiessen einen Punkt und für eine Niederlage nach regulärer Spielzeit null Punkte.
Teilnehmer Aufgrund des Rückzugs des DHC Lyss und des EHC Illnau-Effretikon nach der Vorsaison wurde der EV Bomo Thun nachträglich in die Leistungsklasse A aufgenommen.
TeamTrainerSpielstätte x20px EV Zug Rolf Landis Eishalle Herti Trainingshalle, ZugRigihalle, Küssnacht am Rigi 25px HC Lugano Greg Fair Resega, Lugano 20px DHC Langenthal Toni Neuenschwander Schorenhalle, Langenthal DSC Oberthurgau Ursula Walther, Patrick Henry EZO, Romanshorn x20px SC Reinach Fritz Pfister Eishalle Oberwynental, Reinach EV Bomo Thun Edi Grubauer Kunsteisbahn Grabengut, Thun 20px EHC Basel/KLH Roland Küng, Luciano Moricchi St. Jakob-Arena, Basel
Hauptrunde Qualifikationsrunde Abkürzungen: Sp = Spiele, S = Siege, OTS = Sieg nach Verlängerung o. Penaltyschiessen, N = Niederlagen Rang Verein Sp S OTS OTN N Tore Punkte 1. HC Lugano 12 11 0 1 0 80:27 34 2. EV Zug 12 9 2 0 1 80:28 31 3. DSC Oberthurgau 12 7 0 2 3 56:35 23 4. SC Reinach 12 6 0 0 6 48:58 18 5. DHC Langenthal 12 3 1 0 8 44:70 11 6. EHC Basel/KLH 12 3 0 0 9 38:70 9 7. EV Bomo Thun 12 0 0 0 12 22:80 0
Zwischenrunde 1–4 Rang Verein Sp S OTS OTN N Tore Punkte 1. HC Lugano 6 2 3 1 0 23:19 30 2. EV Zug 6 3 1 0 2 20:10 273. DSC Oberthurgau 6 1 1 2 2 22:25 194. SC Reinach 6 1 0 2 3 19:30 14
Zwischenrunde 5–8 Rang Verein Sp S OTS OTN N Tore Punkte 5. DHC Langenthal 4 3 0 0 1 20:9 15 6. EHC Basel 4 2 0 0 2 15:18 11 7. EV Bomo Thun 4 1 0 0 3 10:18 3
Beste Scorer
Spieler Mannschaft Tore Assists Punkte Samantha Shirley EV Zug 31 24 55 Stefanie Marty EV Zug 24 19 43 Kira Misikowetz HC Lugano 23 17 40 Silvia Bruggmann EV Zug 16 22 38 Sarah Clark HC Lugano 23 13 36 Christine Meier SC Reinach 17 18 35 Eva-Maria Schwärzler DSC Oberthurgau 23 9 32 Nicole Bullo HC Lugano 17 15 32 Cindy Kenyon DHC Langenthal 19 7 26 Danielle Grundy DHC Langenthal 16 9 25
Play-offs
Halbfinal
EV Zug – DSC Oberthurgau
HC Lugano – SC Reinach
Final
Kader des Schweizer Meisters
Schweizer Meisterx70px|LogoHC Lugano Torhüter: Sarina Köppel, Jessica Müller
Abwehr: Evelyn Bieri, Nicole Bullo, Joean Denby, Stephanie Fallis, Yasmina Monteiro
Angriff: Emilie Berlinguette, Sarah Clark, Ruth Künzle, Vittoria Mantegazza, Kira Misikowetz, Fiona McLeod, Ilaria Mignola, Iris Müller, Maruska Piccoli, Allessia Rezzonico, Joelle Rickenbacher, Laura Ruhnke, Nicole Schneider
Trainerstab: Greg Fair
Beste Scorer
Spieler Mannschaft Tore Assists Punkte Samantha Shirley EV Zug 4 12 16 Stefanie Marty EV Zug 8 4 12 Julia Marty EV Zug 4 6 10 Kira Misikowetz HC Lugano 6 2 8 Nicole Bullo HC Lugano 5 3 8 Sarah Clark HC Lugano 5 3 8
Play-outs Rang Verein Sp S OTS OTN N Tore Punkte 1. EV Bomo Thun 6 4 1 0 1 38:11 14 2. ZSC Lions Frauen 6 4 0 1 1 22:9 13 3. EHC Visp Lions 6 3 0 0 3 21:20 94. SCRJ Lakers 6 0 0 0 6 6:47 0 Legende: ,
Weblinks
damen-eishockey.de, Schweizerisches Frauenhockeymagazin, Jahrgang 1, Ausgabe 1, 29. Januar 2007 (PDF-Datei) damen-eishockey.de, Schweizerisches Frauenhockeymagazin, Jahrgang 1, Ausgabe 2, 27. März 2007 (PDF-Datei)
Einzelnachweise
Kategorie:Swiss Women’s Hockey League Kategorie:Eishockeysaison 2006/07