mini|Illustration, 1890 Der wandernde Stab ist ein Märchen (AaTh 777). Es steht in Ludwig Bechsteins Neues deutsches Märchenbuch an Stelle 32 und basiert auf Klaus Groths Gedicht Der Pukerstock von 1853.
Inhalt Ein ausgezehrter Wanderer stellt seinen Stab bei der Wirtin ins Eck. Ihr junger Sohn kommt und versteckt ihn im Uhrenkasten. Ab da zwingt ihn der Stab jeden Freitag zum Wandern und überall sieht er die Nöte und Krankheit der Leute voraus. Er magert ab, ist dem Tode nahe. Der Stab lässt sich nicht einschließen noch zerstören. Eines Nachts erzählt der Stab dem Jungen, wie alt er schon ist und schon St. Jakob gehörte. Der Fremde kommt und holt den Stab wieder ab.
Herkunft mini|Illustration, 1890 Bechstein fand das Märchen im Morgenblatt für gebildete Leser, 1856. Es basiert auf Klaus Groths Gedicht Der Pukerstock von 1853.Hans-Jörg Uther (Hrsg.): Ludwig Bechstein. Neues deutsches Märchenbuch. Nach der Ausgabe von 1856, textkritisch revidiert und durch Register erschlossen. Diederichs, München 1997, ISBN 3-424-01372-2, S. 293. Das plattdeutsche Gedicht wiederholt das Motiv krankhafter Rastlosigkeit, ohne die Handlung.Gutenberg-DE: Klaus Groths De Pukerstock
Vgl. Maria Luise Weissmanns Gedicht Der wandernde Stab (1923).Weissmanns Der wandernde Stab
Literatur Hans-Jörg Uther (Hrsg.): Ludwig Bechstein. Neues deutsches Märchenbuch. Nach der Ausgabe von 1856, textkritisch revidiert und durch Register erschlossen. Diederichs, München 1997, ISBN 3-424-01372-2, S. 186–194, 293.
Weblinks Gutenberg-DE: Bechsteins Der wandernde Stab Gutenberg-DE: Klaus Groths De Pukerstock Der wandernde Stab gelesen (17:51) (YouTube)
Einzelnachweise
Kategorie:Bechsteins Märchen Kategorie:Märchen Kategorie:Gedicht Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert) Kategorie:Literatur (Deutsch) Kategorie:Literarisches Werk