Pissos ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand: ) im Département Landes in der Region Nouvelle-Aquitaine. Sie gehört zum Arrondissement Mont-de-Marsan und zum Kanton Grands Lacs. Die Bewohner nennen sich Pisséens.
Geografie Die Gemeinde Pissos liegt am Fluss Eyre in den weitläufigen Landes de Gascogne, dem größten Waldgebiet Westeuropas, östlich des Étang de Biscarrosse et de Parentis, etwa 70 Kilometer nordnordöstlich von Dax und 80 Kilometer südlich von Bordeaux. Umgeben wird Pissos von den Nachbargemeinden Moustey im Norden, Belhade im Nordosten, Sore im Osten, Trensacq im Südosten und Süden, Commensacq im Süden, Labouheyre im Südwesten, Liposthey im Westen sowie Saugnac-et-Muret im Nordwesten. Durch die Gemeinde führt die Via Turonensis, eine Variante des Jakobswegs.
Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2010 2021 Einwohner 906 827 809 834 970 1097 1356 1468 Quellen: Cassini und INSEE
Sehenswürdigkeiten Kirche Saint-Pierre, 1902 eingeweiht Kirche Saint-Jean-Baptiste in Richet aus dem 12. Jahrhundert, seit 1968 Monument historique
Wirtschaft Die Wirtschaft von Pissos war und ist u. a. geprägt von der Holzverarbeitung. Das Sägewerk von Pissos wurde 1967 in ganz Frankreich bekannt: Von hier stammte das Gros jener Sägespäne, die von der Französischen Marine an der Nordküste der Bretagne gegen die Ölpest durch den Tanker Torrey Canyon eingesetzt wurde.
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Einzelnachweise
Kategorie:Ort in Nouvelle-Aquitaine