mini|Natalija Uschwij miniatur|Gedenktafel an ihrem Wohnhaus in Kiew Natalija Mychailiwna Uschwij (* in Ljuboml, Gouvernement Wolhynien, Russisches Kaiserreich; † 22. Juli 1986 in Kiew, Ukrainische SSR) war eine ukrainisch-sowjetische Film- und Theaterschauspielerin.
Leben Natalija Uschwij kam in Ljuboml in der heutigen ukrainischen Oblast Wolyn in eine Bauernfamilie zur Welt. Zwischen 1915 und 1918 arbeitete sie als Dorfschullehrerin in Wolhynien und dem Gouvernement Poltawa.
1918 begann sie mit der Schauspielerei in einer Amateur-Theatergruppe in der Oblast Tscherkassy und ab 1922 spielte sie an verschiedenen Theaterhäusern in der Ukraine, unter anderem in Odessa und Charkiw. 1926 spielte sie ihre erste Filmrolle. Von 1936 an bis zu ihrem Lebensende war Uschwij Schauspielerin am Iwan-Franko-Schauspielhaus in Kiew.auf warheroes.ru; abgerufen am 27. Mai 2016 (russisch) Zwischen 1954 und 1971 leitete sie die ukrainische Theatergesellschaft.Biografie auf volynrada.gov.ua; abgerufen am 27. Mai 2016 (ukrainisch) Während ihrer langjährigen Bühnentätigkeit hat Natalija Uschwij mehr als 200 Rollen gespielt.
Sie war in erster Ehe mit dem Dichter Mychajlo Semenko verheiratet, der 1937 dem Stalinistischen Terror zum Opfer fiel. Aus der 1936 geschiedenen Ehe ging ein 1951 verstorbener Sohn hervor. In zweiter Ehe war Uschwij mit dem ukrainischen Schauspieler Jewhen Ponomarenko (, 1909–1994) verheiratet. Sie starb in Kiew und wurde auf dem Baikowe-Friedhof beerdigt.Biografie Natalija Uschwij auf der Webseite des Baikowe-Friedhofs; abgerufen am 27. Mai 2016 (russisch)
Filmografie 1973 Poj pesnju, poet 1961 Ukrainskaja rapsodija 1957 Bes westi propawschi 1956 Trista let tomu... 1955 Plamja gnewa 1955 Semlja 1954 Kalinowaja roschtscha 1952 Ukradennoe stschaste 1951 Gesprengte Fesseln (Taras Schewtschenko) 1944 Raduga 1943 Partisany w stepjach Ukrainy 1939 Wyborger Seite 1938 Mitka Leljuk 1938 Maiskaja notsch 1937 Nasar Stodolja 1936 Ja ljublju 1936 Prometei Quelle:Filmografie auf der Internet movie Database
Ehrungen Natalija Uschwij erhielt zahlreiche Orden und Ehrungen. Darunter: Orden des Roten Banners der Arbeit u. a. 1939, 1948, 1951 Leninorden 1944, 1960, 1968, 1973 Held der sozialistischen Arbeit 1973 Taras-Schewtschenko-Preis 1984 Orden der Völkerfreundschaft 1978 Die ukrainische Post gab zu ihrem 100. Geburtstag 1998 eine Briefmarke und die ukrainische Nationalbank gab zu ihrem 110. Geburtstag 2008 eine Zwei-Hrywnja-Gedenkmünze mit ihrem Konterfei heraus.Webseite der Nationalbank der Ukraine; abgerufen am 27. Mai 2016 (ukrainisch)
Weblinks
Wenig bekannte Tatsachen aus dem Leben der legendären Diva Natalija Uschwij Artikel zu ihrem 110. Geburtstag auf kp.ua (russisch) Biografie Natalija Uschwij auf ukrfoto.net (ukrainisch)
Einzelnachweise
Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Theaterschauspieler Kategorie:Held der sozialistischen Arbeit Kategorie:Träger des Leninordens Kategorie:Träger des Ordens des Roten Banners der Arbeit Kategorie:Träger des Taras-Schewtschenko-Preises Kategorie:Träger des Ordens der Völkerfreundschaft Kategorie:Künstler (Ukraine) Kategorie:Künstler (Kiew) Kategorie:Ukrainer Kategorie:Sowjetbürger Kategorie:Geboren 1898 Kategorie:Gestorben 1986 Kategorie:Frau