Die Liste der Kinos in Berlin-Rosenthal beschreibt das Kino, das im heutigen Berliner Ortsteil Rosenthal existiert hat. __NOTOC__ Name/Lage Adresse Bestand Beschreibung BildRo-Li ()Hauptstraße 1341949–1950Branchen-Fernsprechbuch für den Bereich der Bezirksdirektion für Post- und Fernmeldewesen Groß-Berlin. Deutsche Postwerbung, Berlin 1956: Rosenthal oder RoLi ist nicht mehr aufgenommenDas Grundstück Hauptstraße 134 liegt im Ortskern am vormaligen Anger und direkt gegenüber der Dorfkirche. Rosenthal-Gutsbezirk kam mit der Bildung von Groß-Berlin zum Verwaltungsbezirk Pankow, laut Adressbuch 1925 gehört das Grundstück dem Gastwirt F. Brusenberg. In der Berliner Denkmalsliste ist es als Teil des Ensemble Dorfanger Rosenthal als Wohnhaus und Dorfkrug mit Festsaal aufgenommen. Das „RoLi Lichtspiel-Theater Rosenthal“ hatte seit 1919 in der Rosenthaler Kronprinzenstraße 15 (ab 1951: Tollerstraße) einen gleichnamigen Vorgänger. Dieser Ortsbereich der Landgemeinde Rosenthal kam allerdings 1920 zu Wilhelmsruh, das zu jener Zeit zum Verwaltungsbezirk Reinickendorf gehörte. Dieses Kino hieß später „Urania“. In Rosenthal war (wie in anderen Außenbezirken) die Infrastruktur weniger zerstört als in der Innenstadt. So wurde der Rosenthaler Tanzsaal im Nachkriegsdeutschland für Filmvorführungen genutzt und als „Roli-Lichtspiele“ firmiert. Das Kino wurde mit 400 Plätzen angegeben. Gespielt wurde täglich. Als Inhaber ist Franz Sobotka aus Schönwalde/Osthavelland (Nachtigallensteg 26) im Kino-AdressbuchKinowiki: Berlin 1950 genannt, sein Geschäftsführer war Karl Schmidt aus Lankwitz (Gallwitz-Allee 52). Die Saalbühne und damit die Kinobühne war 8 m × 6 m × 6 m groß. Der Vorführprojektor war von Bauer und die Verstärker von Siemens.Kinodaten Ro-Li Rosenthal140px|Gebäudezustand 2015
Literatur Astrid Bähr: Alhambra-Lichtspiele. In: Sylvaine Hänsel, Angelika Schmitt (Hrsg.): Kinoarchitektur in Berlin 1895–1995. Berlin 1995.
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Einzelnachweise
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