Frédéric Wiffel, geborener Friedrich Matthäus Emanuel Wiffel (* 14. September 1737 in Munzingen bei Freiburg im Breisgau; † 1. Februar 1805 in Paris) war ein deutscher Bildhauer, der in Paris tätig war.
Leben und Wirken Wiffel war der Sohn des Gutsverwalters und Schulmeisters Johann Friedrich Anton Wiffel. Er ging von 1751 bis 1756 bei dem Straßburger Bildhauer Stephan Lamy in die Lehre. Anschließend ließ er sich in Paris nieder, wo ihn 1771 die Académie de Saint-Luc als Mitglied aufnahm. Er war in Frankreich sowie für das kurfürstliche Schloss in Koblenz tätig. In Paris wohnte er 1785 in der Rue Plumet Nr. 898 15. Arrondissements.
Werke 1777/86: Holz- und Gipsskulpturen für Thronsaal, Speisesaal, Schlafzimmer, Billardzimmer und Grand Cabinet des kurfürstlichen Schlosses in Koblenz 1780: Holzköpfe für die automatischen Figuren des Abbé Mical 1782/83: Wappen am Rathaus von Lyons-la-Forêt ab 1784: Arbeiten für die von Claude-Nicolas Ledoux errichteten Zollhäuser von Paris
Literatur
Hermann Brommer: Munzinger Kirchen und Kapellen. In: Ulrike Rödling (Bearb.): Munzingen. Ein Dorf im Wandel der Zeit. hrsg. von der Stadt Freiburg, Ortsverwaltung Munzingen. Freiburg-Munzingen 1991, S. 298.
Einzelnachweise
Kategorie:Bildhauer (Deutschland) Kategorie:Bildhauer (Frankreich) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1737 Kategorie:Gestorben 1805 Kategorie:Mann