Urmila – für die Freiheit ist ein deutscher Dokumentarfilm von Susan Gluth aus dem Jahr 2016. Er handelt vom Kampf der Menschenrechtsaktivistin Urmila Chaudhary gegen die Kindersklaverei in Nepal. Der Kinostart in Deutschland war am 26. Mai 2016.

Inhalt Urmila Chaudhary aus dem Süden Nepals wurde mit sechs Jahren von ihren Eltern als Kamalari, eine Haushaltssklavin, in die Hauptstadt verkauft. Erst nach zwölf Jahren gelang ihre Befreiung. Der Film verfolgt Urmila danach über fünf Jahre, wie sie sich im In- und Ausland gegen die Tradition der Sklaverei und für Schulbildung einsetzt und dabei zwischen Politik und ihrem eigenen Leben wechselt. Sie möchte Rechtsanwältin werden, ist aber auch mit ihren Eltern konfrontiert, die sie selbst in die Versklavung führten.

Kritik Die Gutachter der Deutschen Film- und Medienbewertung lobten den Film und attestierten ihm eine berührende und emotional tiefgehende Wahrhaftigkeit:

Auszeichnungen und Festivals Urmila – für die Freiheit gelangte in die Vorauswahl zum Deutschen Filmpreis 2016 und wurde am 15. Februar 2016 während der Berlinale 2016 in der Reihe Lola at Berlinale uraufgeführt. Die Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW) verlieh dem Film das Prädikat „besonders wertvoll“.Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW) – Urmila – für die Freiheit Unter dem Titel Urmila: My Memory Is My Power lief der Film beim größten nordamerikanischen Dokumentarfilmfestival, dem Hot Docs Canadian International Documentary Festival in Toronto.Hot Docs – Urmila: My Memory Is My Power

Weblinks

Seite zum Film (Weiterleitung auf Filmeblog.de)

Einzelnachweise

Kategorie:Filmtitel 2016 Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Dokumentarfilm Kategorie:Kultur (Nepal) Kategorie:Menschenhandel im Film