Cram-Chaban [] (vor 2023 Cramchaban) ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand: ) im Département Charente-Maritime in der Region Nouvelle-Aquitaine. Sie gehört zum Arrondissement La Rochelle und zum Kanton Marans. Die Einwohner werden Cramois oder Cramchabanais genannt.
Geografie Cram-Chaban liegt etwa 32 Kilometer ostnordöstlich von La Rochelle. Das Gemeindegebiet gehört zum Regionalen Naturpark Marais Poitevin. Umgeben wird Cram-Chaban von den Nachbargemeinden Saint-Hilaire-la-Palud im Norden, Prin-Deyrançon im Nordosten und Osten, Mauzé-sur-le-Mignon im Osten und Südosten, Saint-Pierre-d’Amilly im Süden, Benon im Südwesten und Westen, La Laigne im Westen sowie La Grève-sur-Mignon im Nordwesten.
Die Gemeinde Cram-Chaban besteht aus den Dörfern Cram, Chaban und Sainte-Gemme sowie weiteren Weilern und Einzelhöfen.
Geschichte Am frühen Abend des 16. Juni 2023 lag das Epizentrum eines Erdbebens der Stärke 5,3 bis 5,8 in der Gemeinde Cram-Chaban.Séisme dans le Sud-Ouest : des secousses ressenties jusqu’en Dordogne bei francebleu.fr, abgerufen am 19. Juni 2023Un séisme de magnitude 5,3 à 5,8 a secoué l’ouest de la France bei lemonde.fr, abgerufen am 19. Juni 2023
Bevölkerungsentwicklung 19621968197519821990199920062019 559 619 503 534 516 514 554 650 Quellen: Cassini und INSEE
Sehenswürdigkeiten
Kirche Saint-Pierre (siehe auch: Liste der Monuments historiques in Cram-Chaban)
Verkehr Durch die Gemeinde führen die Nationalstraße N 11 und die Departementsstraße D 262.
Der nächste Bahnhof ist Mauzé an der Bahnstrecke Saint-Benoît–La Rochelle-Ville in Mauzé-sur-le-Mignon, ca. 5,5 Kilometer vom Hauptort Cram-Chaban entfernt. Dort verkehren TER-Züge der Relation La Rochelle–Poitiers.
Literatur Le Patrimoine des Communes de la Charente-Maritime. Flohic Editions, Band 1, Paris 2002, ISBN 2-84234-129-5, S. 201–202.
Weblinks
Notice Communale – EHESS (französisch)
Einzelnachweise
Kategorie:Ort in Nouvelle-Aquitaine Kategorie:Gemeindegründung 1793