Ludwig Albrecht Effinger von Wildegg (* 10. Dezember 1773 in Wildegg; † 16. Dezember 1853 ebendort) war ein Schweizer Politiker und Oberst.

Effinger, Angehöriger der Patrizierfamilie Effinger erhielt seine Ausbildung durch Hauslehrer und an der Aarauer Rahn’schen Anstalt. Er besuchte die Stuttgarter Karlsschule und trat 1791 als Hauptmann in holländische Dienste. 1793 wurde er aus französischer Kriegsgefangenschaft entlassen und kehrte nach Hause. 1798 wurde er Sekretär bei der spanischen Gesandtschaft in Bern und wurde im gleichen Jahr in die Berner Verwaltungskammer gewählt. 1802 gelang ihm als Oberst im Stecklikrieg die Einnahme von Freiburg im Üechtland. Von 1805 bis 1808 war er Grossrat im Kanton Aargau und Friedensrichter. Er zog sich aus dem öffentlichen Leben zurück und bewirtschaftete Domäne und Schloss Wildegg, welche er 1803 von seinem Bruder Siegmund gepachtet und 1814 gekauft hatte,Mylène Ruoss: Die Ausstattung der Eingangshalle von Schloss Wildegg um 1830. In: Zeitschrift für schweizerische Archäologie und Kunstgeschichte. 69 (2012), H. 2, S. 150. und wo er bauliche und gärtnerische Veränderungen vornahm.Das Rebhaus und Der Rosengarten. In: Auf der Website zum Schloss Wildegg (Kanton Aargau), abgerufen am 21. Mai 2016. Er war mit den auf Arenenberg lebenden Hortense und Louis Napoléon Bonaparte befreundet. Mit seiner Schwester zusammen kaufte er 1811 das thurgauische Gut Pfyn.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Grossrat (Aargau) Kategorie:Militärperson (Schweiz) Kategorie:Person (Kanton Aargau) Ludwig Albrecht Kategorie:Schweizer Kategorie:Geboren 1773 Kategorie:Gestorben 1853 Kategorie:Mann