mini|Das denkmalgeschützte Grabdenkmal des 1787 verstorbenen kurhannoverschen Generalmajors von Geyso
Friedrich August von Geyso (* 3. Juli 1715 in Bovenden; † 6. November 1787 in Wülfel vor Hannover) war ein kurhannoverscher Generalmajor.Jürgen Huck: Das Ehepaar Georg und Adolphine Bock von Wülfingen und sein Lebenskreis, in: Hannoversche Geschichtsblätter, Neue Folge Bd. 59 (2005), S. 135–165; hier: S. 136 Herkunft Seine Eltern waren der Major Hans Henrich von Geyso (* 31. Oktober 1672; † 8. März 1720) und dessen Ehefrau die Freiin Amalie Groote (* 4. Juni 1691; † 25. März 1742). Leben Er war 1747 Kapitän (Hauptmann) im Infanterie-Regiment (Oberg), 1757 Major im Infanterie-Regiment (Zastrow) und kam 1759 als Oberstleutnant in das Infanterie-Regiment (Plessen). Am 2. März 1763 wurde dann zum Oberst befördert. Nach dem Krieg erhielt er 1766 das Diepholzischen Landregiments und stieg 1767 zum Generalmajor auf. 1768 erhielt er auch das 2. Cellischen Landregiments.Königl.-Grossbrittannischer und Churfürstl.-Braunschweig-Lüneburgscher Staatskalender, 1779, S.128Fortgesetzte neue genealogisch-historische Nachrichten, 1768, S.568
Geyso war mit N.N. Bock von Wülfingen verheiratet.
Von Geyso war der Onkel von Georg Bock von Wülfingen und Gevatter von dessen Sohn, dem späteren Hauptmann Wilhelm August Friedrich Bock von Wülfingen (* 16., getauft 26. Dezember 1783 in Elze; † 21. Januar 1826 ebenda). Geyso-Denkmal Friedrich August von Geysos denkmalgeschütztesWolfgang Neß: Das alte Dorf, in: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Baudenkmale in Niedersachsen, Stadt Hannover, Teil 2, Bd. 10.2, hrsg. von Hans-Herbert Möller, Niedersächsisches Landesverwaltungsamt – Veröffentlichungen des Instituts für Denkmalpflege, Friedr. Vieweg & Sohn, Braunschweig/Wiesbaden 1985, ISBN 3-528-06208-8, S. 97f., sowie Ortskarte 6 Döhren Wülfel, S. 46f.; sowie Döhren im Addendum Verzeichnis der Baudenkmale gem. § 4 (NDSchG) (ausgenommen Baudenkmale der archäologischen Denkmalpflege) / Stand: 1. Juli 1985 / Stadt Hannover, S. 19f. Grabdenkmal wurde an der Kirche St. Petri in Döhren aufgestellt, dort auch von dem hannoverschen Maler Karl Hapke malerisch festgehalten.Helmut Zimmermann: Karl Hapke, der Maler Alt-Hannovers, Verlag Adolf Sponholtz, Hameln 1990, ISBN 3-87766-060-6, Abbildung „Grabdenkmal des Fr. Aug. von Geyso an der St. Petri-Kirche in Hannover-Döhren“, S. 126 als eines der letzten Teile des alten Zentrums des ehemaligen Haufendorfes, dessen Mitte nur noch die Kirche mit ihren Grabplatten und Epitaphen, dem Pfarrhaus und der Schule verdeutlicht wird.
Literatur Johann Gottlieb Ferdinand Ronnenberg: Abbildung der chur-hannoverschen Armée-Uniformen. Kurzgefasste Geschichte der churhannoverschen Truppen, unveränderter Nachdruck der Ausgabe Hannover, Leipzig 1791, mit einem Nachwort von Alheidis von Rohr, Hannover: Schlütersche Verlagsgesellschaft, 1979, ISBN 3-87706-177-X, S. 69f. Ralf Busch: Kriegs- und Alltagsleben in Bovenden. Eine Quelle zur Bovendischen Geschichte des 18. und 19. Jahrhunderts, in: Plesse-Archiv, Heft 5, Bovenden 1970, S. 83–97 Bernhard von Poten, Die Generale der Königlich Hannoverschen Armee und ihrer Stammtruppen in Militär-Wochenblatt: Beihefte, 1902, S. 277 Nr. 197 Gothaisches genealogisches Taschenbuch der briefadeligen Häuser, 1916, S.270
Einzelnachweise
Kategorie:Generalmajor (Hannover) Kategorie:Militärperson (Braunschweig-Lüneburg) Kategorie:Person (Diepholz) Kategorie:Person (Celle) Friedrich August Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1715 Kategorie:Gestorben 1787 Kategorie:Mann