mini|hochkant|Stolpersteine in der Hlavná ulica 50 in Prešov
Die Liste der Stolpersteine im Prešovský kraj enthält die Stolpersteine in der slowakischen Region Prešovský kraj (Eperieser Landschaftsverband), die an das Schicksal der Menschen dieser Region erinnern, welche von den Nationalsozialisten ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Die Stolpersteine wurden von Gunter Demnig verlegt.
Die Verlegungen in Prešov fanden am 23. Juli 2013 statt.V Prešove osádzali kamene, o ktoré sa potknete. Webnoviny.sk, 23. Juli 2013; abgerufen am 6. Mai 2016. (slowakisch).PREŠOV: Pamätné kamene za obete genocídy osadili v prítomnosti ich pozostalých. Hlavné správy, 23. Juli 2013; abgerufen am 6. Mai 2016. (slowakisch). Die Stolpersteine werden auf Slowakisch pripomienkové kamene beziehungsweise pamätné kamene (beides für „Gedenksteine“), alternativ auch „Stolpersteine“ genannt.
Verlegte Stolpersteine Die Tabellen sind teilweise sortierbar; die Grundsortierung erfolgt alphabetisch nach dem Familiennamen.
Humenné In Humenné wurden zehn Stolpersteine an einer Adresse verlegt.
Stolperstein Übersetzung Verlegeort Name, Leben 120px HIER WOHNTEELI BERGERGEB. 1918FESTGENOMMEN 23.4.1942DEPORTIERTNACH AUSCHWITZERMORDET Kukorelliho 5205/33 120px HIER WOHNTEMENACHEM BERGERGEB. 1909FESTGENOMMEN 23.4.1942DEPORTIERTNACH AUSCHWITZERMORDET Kukorelliho 5205/33 120px HIER WOHNTEMOŠE BERGERGEB. 1912FESTGENOMMEN 3.4.1942DEPORTIERTNACH AUSCHWITZERMORDET IM FEB. 1943 Kukorelliho 5205/33 120px HIER WOHNTEEDUARD GROSSGEB. 1937FESTGENOMMEN 10.4.1942INTERNIERT IN POPRADDEPORTIERT 1942NACH MAJDANEKERMORDET Kukorelliho 5205/33 120px HIER WOHNTELADISLAV GROSSGEB. 1932FESTGENOMMEN 10.4.1942INTERNIERT IN POPRADDEPORTIERT 1942NACH MAJDANEKERMORDET Kukorelliho 5205/33 120px HIER WOHNTERUŽENA GROSSOVÁGEB. 1908FESTGENOMMEN 10.4.1942INTERNIERT IN POPRADDEPORTIERT 1942NACH MAJDANEKERMORDET Kukorelliho 5205/33 120px HIER WOHNTEISIDOR GROSS-ADLERGEB. 1903FESTGENOMMEN 10.4.1942INTERNIERT IN POPRADDEPORTIERT 1942NACH MAJDANEKERMORDET Kukorelliho 5205/33 120px HIER WOHNTEADOLF RAABGEB. 1883FESTGENOMMEN 10.4.1942INTERNIERTIN POPRADDEPORTIERT 1942NACH MAJDANEKERMORDET Kukorelliho 5205/33 120px HIER WOHNTEROZÁLIA RAABOVÁGEB. ADLEROVÁGEB. 1881FESTGENOMMEN 10.4.1942INTERNIERTIN POPRADDEPORTIERT 1942NACH MAJDANEKERMORDET Kukorelliho 5205/33 120px HIER WOHNTEFRIDASPRINGER-BERGERGEB. 1906IM KRIEG VERSTECKTIN STARÉ HORYERMORDET AM 3.4.1945VON DEUTSCHEN OFFIZIEREN Kukorelliho 5205/33
Mlynica In Mlynica (bis 1948 slowakisch „Milbach“) wurden drei Stolpersteine verlegt.
Stolperstein Übersetzung Verlegeort Name, Leben 120px HIER LEBTEARTUR WEISZGEB. 1899INTERNIERT IN POPRADDEPORTIERT 1942NACH SOBIBORERMORDET Park mit Kinderspielplatz gegenüber Mlynica 21Mlynica (1899–1942) 120px HIER LEBTEVOJTECH WEISZGEB. 1899INTERNIERT IN POPRADDEPORTIERT 1942NACH SOBIBORERMORDET 19.7.1942IN MAJDANEK Park mit Kinderspielplatz gegenüber Mlynica 21Mlynica (1902–1942) 120px HIER LEBTEROZALIA WEISZOVÁGEB. WOLFOVÁGEB. 1879INTERNIERT IN POPRADDEPORTIERT 1942NACH SOBIBORERMORDET Park mit Kinderspielplatz gegenüber Mlynica 21Mlynica (1879–1942)
Poprad In Poprad (deutsch: Deutschendorf) wurden sechs Stolpersteine am Denkmal für die gefallenen Helden des Zweiten Weltkrieges verlegt.
Stolperstein Inschrift Verlegeort Name, Leben 120px HIER LEBTEEDUARD WEISZJG. 1929DEPORTIERT 1942NACH SOBIBORERMORDET Beim Denkmal für die gefallenen Helden des Zweiten WeltkriegsPoprad (1929–1942) 120px HIER LEBTEGEJZA WEISZJG. 1896DEPORTIERT 1942NACH SOBIBORERMORDET Beim Denkmal für die gefallenen Helden des Zweiten WeltkriegsPoprad (1896–1942) 120px HIER LEBTEMIKULÀŠ WEISZJG. 1927DEPORTIERT 1942NACH SOBIBORERMORDET Beim Denkmal für die gefallenen Helden des Zweiten WeltkriegsPoprad (1927–1942) 120px HIER LEBTEVILIAM WEISZJG. 1931DEPORTIERT 1942NACH SOBIBORERMORDET Beim Denkmal für die gefallenen Helden des Zweiten WeltkriegsPoprad (1931–1942) 120px HIER LEBTEZOLTAN WEISZJG. 1936DEPORTIERT 1942NACH SOBIBORERMORDET Beim Denkmal für die gefallenen Helden des Zweiten WeltkriegsPoprad (1936–1942) 120px HIER LEBTEBLANKA WEISZOVÁGEB. EGERMANNOVÀJG. 1904DEPORTIERT 1942NACH SOBIBORERMORDET Beim Denkmal für die gefallenen Helden des Zweiten WeltkriegsPoprad , geborene Egermannová (1904–1942)
Prešov In Prešov wurden neun Stolpersteine an zwei Adressen verlegt.
Stolperstein Übersetzung Verlegeort Name, Leben 120px HIER WOHNTE ANDREJ (BANDI) GELLÉRT JG. 1908 DEPORTIERT 1942 NACH AUSCHWITZ VERSTARB DORT AN TYPHUS 28.7.1942 Hlavná ulica 50 , auch Bandi genannt, wurde am 23. März 1908 in Prešov geboren. Seine Eltern waren Emanuel und Hermine Gellért. Er war Folk-Musiker, seine Musik wurde unter anderem bei Columbia Records und Victor Records vermarktet.. Er spielte unter anderem auch mit dem Sio Aladar’s Gypsy Orchestra. Am 23. April 1942 wurde er mit einem RSHA-Transport von einem Transitlager in Poprad ins KZ Auschwitz deportiert, wo er am 28. Juli 1942 an Typhus starb. Sein Stolperstein liegt an der Stelle, wo sich ursprünglich das Hotel der Familie, Hotel Gellért, befand.
Auch seine Eltern, seine Schwester Eta und seine Brüder Imre und Mikuláš wurden 1942 deportiert und haben die Shoah nicht überlebt. Seine Schwester Edith und Bruder Alexander konnten überleben. 120px HIER WOHNTE EMANUEL GELLÉRT JG. 1868 DEPORTIERT 24.7.1942 NACH POLEN STARB AM TRANSPORT WEIL IHM INSULIN VERWEIGERT WURDE Hlavná ulica 50 , auch Emil genannt, wurde am 4. September 1868 in Fridman bei Nowy Targ geboren. Er war der Sohn von Adolf Grasgrün und Sali Wix. Emanuel war verheiratet mit Hermine, geborene Waldmann, sie hatten sechs Kinder. Die Familie besaß in Prešov ein Hotel, das Hotel Géllert. Bis 1915 versuchte sich Emanuel zusätzlich im Kurbereich und war Mieter eines Spas in Cemjata. 1915 löste er den Mietvertrag auf, da der Spa sich als unrentabel erwies. Am 12. Juli 1942 wurde er zusammen mit seiner Frau über das Transitlager Žilina ins Vernichtungslager Sobibor deportiert. Möglicherweise starb er bereits während der Deportation.
Auch seine Ehefrau Hermine, Tochter Eta und die Söhne Andrej, Mikuláš und Imre wurden deportiert und haben die Shoah nicht überlebt. Sohn Alexander und Tochter Edith konnten sich retten. 120px HIER WOHNTE HERMINE GELLÉRT GEB. WALDMANN JG. 1875 DEPORTIERT 1942 NACH POLEN ERMORDET Hlavná ulica 50 , geb. Waldmann, wurde am 26. Februar 1875 in Prešov geboren. Sie war verheiratet mit Emanuel Gellért, das Paar hatte sechs Kinder: Andrej, Mikuláš, Imre, Eta, Alexander und Edith. Die Familie führte in Prešov ein Hotel. Am 12. Juli 1942 wurde sie zusammen mit ihrem Mann über das Transitlager Žilina ins Vernichtungslager Sobibor deportiert, wo Hermine Gellért ermordet wurde.
Ihr Ehemann Emanuel starb wahrscheinlich schon auf dem Transport ins Vernichtungslager. Auch die Söhne Andrej, Mikuláš und Imre sowie Tochter Eta wurden deportiert und haben die Shoah nicht überlebt. Sohn Alexander und Tochter Edith konnten sich retten. 120px HIER WOHNTE IMRE (BIMBI) GELLÉRT JG. 1904 DEPORTIERT 12.4.1942 NACH POLEN ERMORDET Hlavná ulica 50 , auch Bimbi genannt, wurde 1904 in Prešov geboren. Seine Eltern waren Hermine und Emanuel Gellért. Er war verheiratet mit Margit, geborene Meitner. Am 12. Juli 1942 wurde er zusammen mit seinen Eltern über das Transitlager Žilina ins Vernichtungslager Sobibor deportiert. Imre Gellért hat die Shoah nicht überlebt.
Sein Vater Emanuel starb möglicherweise schon während des Transportes nach Sobibor, auch seine Mutter, seine Schwester Eta und die Brüder Andrej und Mikuláš haben die Shoah nicht überlebt. Bruder Alexander und Schwester Edith konnten sich retten und haben überlebt. 120px HIER WOHNTE MARGIT GELLÉRT JG. 1898 DEPORTIERT 24.7.1942 NACH POLEN ERMORDET Hlavná ulica 50 , geb. Meitner, wurde am 1. April 1898 in Prešov geboren. Sie war verheiratet mit Imre Gellért, mit dem sie in Prešov lebte. Laut der Aufschrift auf dem Stein wurde sie am 24. Juli 1942 deportiert; laut Yad Vashem wurde sie am 12. Mai 1942 nach Lublin deportiert. Margit Gellért hat die Shoah nicht überlebt. Auch ihr Ehemann Imre Gellért hat nicht überlebt. 120px HIER WOHNTE MIKULÁŠ (MIKLÓS) GELLÉRT JG. 1900 DEPORTIERT 4.4.1942 NACH POLEN ERMORDET Hlavná ulica 50 , auch Miklós genannt, wurde 1900 in Prešov geboren. Seine Eltern waren Hermine und Emanuel Gellért. Er war verheiratet mit Aranka. Die Familie Gellért besaß ein Hotel, in dem Mikuláš als Hotelfachmann arbeitete. Mikuláš war der erste, der aus seiner Familie deportiert wurde. Laut Yad Vashem wurde er am 31. März 1942 vom Transitlager Žilina nach Lublin deportiert, laut Aufschrift auf dem Stein erfolgte die Deportation am 4. April 1942. Mikuláš Gellért hat die Shoah nicht überlebt.
Sein Vater Emanuel wurde zu einem späteren Zeitpunkt deportiert und starb möglicherweise schon während des Transportes nach Sobibor, auch seine Mutter, seine Schwester Eta und die Brüder Andrej und Imre haben die Shoah nicht überlebt. Bruder Alexander und Schwester Edith konnten sich retten und haben überlebt. 120px HIER WOHNTE HELEN PREISZ GEB. ROTMAN JG. 1890 DEPORTIERT 12.10.1942 NACH AUSCHWITZ ERMORDET 1944Sabinovská ulica č.15 , geborene Rotman, wurde am 10. Mai 1890 oder 8. August 1891 in Uschhorod geboren. Sie war verheiratet mit Ludovít Preisz. Das Paar hatte mindestens zwei Töchter – Kornelia, später verheiratet Gellért und Katarina. Die Familie hatte in Prešov eine Villa. Am 12. Oktober 1944 wurde sie zusammen mit ihrem Mann, beide hielten sich zu diesem Zeitpunkt in Bratislava auf, ins KZ Auschwitz deportiert. Helen Preisz wurde 1944 in Auschwitz ermordet, ebenso ihr Mann Ludovít. Beide Töchter überlebten den Holocaust. 120px HIER WOHNTE L’UDOVÍT PREISZ JG. 1885 DEPORTIERT 12.10.1942 NACH AUSCHWITZ ERMORDET 1944Sabinovská ulica č.15 , auch Lajos, wurde am 29. August 1885 in Prešov geboren. Er war verheiratet mit Helen, geborene Rotman. Das Paar hatte mindestens zwei Töchter – Kornelia, später verheiratete Gellért und Katarina. Die Familie hatte in Prešov eine Villa und betrieb ein Gewerbe, Ludovít Preisz und Söhne, in dem Rum und Liköre produziert wurden. 1941 wurde dieses Unternehmen zwangsweise liquidiert.upn.gov.sk Am 12. Oktober 1944 wurde er zusammen mit seiner Frau – beide hielten sich zu diesem Zeitpunkt in Bratislava auf – in das KZ Auschwitz deportiert. Ludovít Preisz wurde 1944 in Auschwitz ermordet, ebenso seine Frau. Beide Töchter überlebten den Holocaust. 120px HIER WOHNTE ETA SILBERSTEIN GEB. GELLÉRT JG. 1893 DEPORTIERT 1942 NACH POLEN ERMORDET Hlavná ulica 50 – Čierny orol. (auch Ethel), geborene Gellért, wurde 1893 in Prešov geboren. Ihre Eltern waren Hermine und Emanuel Gellért. Sie war verheiratet mit Arnold Silberstein. Das Paar lebte in Betlanovce. Am 28. Mai 1942 wurde sie zusammen mit ihrem Mann von Spišská Nová Ves in das Ghetto Izbica deportiert. Eta Silberstein und ihr Mann Arnold haben die Shoah nicht überlebt.
Spišská Stará Ves In Spišská Stará Ves wurden sieben Stolpersteine an einer Stelle verlegt.
Stolperstein Übersetzung Verlegeort Name, Leben 120px HIER LEBTEABRAHAM BLUMENSTOCKGEB. 1885ERMORDET 4.9.1944AN DIESEM ORT SNP 504/99Spišská Stará Ves (1885–1944) 120px HIER LEBTEARMIN BLUMENSTOCKGEB. 1914ÜBERLEBTE IM VERSTECK SNP 504/99Spišská Stará Ves (1914–) 120px HIER LEBTEEUGENIA BLUMENSTOCKGEB. GOLDMANNGEB. 1892DEPORTIERTNACH PLASZOWERMORDET 6.9.1944 SNP 504/99Spišská Stará Ves , geborene Goldmann(1892–1944) 120px HIER LEBTEJÀNOS BLUMENSTOCKGEB. 1923ERMORDET IM NOVEMBER 1944IN GROSS-ROSEN SNP 504/99Spišská Stará Ves (1923–1944) 120px HIER LEBTESÀNDOR BLUMENSTOCKGEB. 1921ÜBERLEBTE IM VERSTECK SNP 504/99Spišská Stará Ves (1921–) 120px HIER LEBTEOLGA GLÜCKSTAHLGEB. BLUMENSTOCKGEB. 1916DEPORTIERTERMORDET 1942 SNP 504/99Spišská Stará Ves , geborene Blumenstock(1916–1942) 120px HIER LEBTEOLGA GLÜCKSTAHLGEB. BLUMENSTOCKGEB. 1927DEPORTIERTDEPORTIERT NACH PLSZOW, AUSCHWITZRAVENSBRÜCKBEFREITAUS NEUSTADT-GLEWE SNP 504/99Spišská Stará Ves , geborene Blumenstock(1927–)